Berichte


Berichte aus der Sektion


Wandern bis zum Mittelmeer

 

Mitglieder des Alpenvereins laufen 1200 Kilometer in 61 Etappen!

Auszug aus der Pforzheimer Zeitung


Team verteidigt Gütesiegel

Erfolgreiches Jahr und Bestätigung des Gütesiegels für unser Berghaus

 

Unter unserem neuen Pächter Florian Mader und seiner Partnerin Sonja Prepstl hatte das Berghaus im vergangenen Jahr einen hervorragenden Aufschwung erfahren. 5200 Übernachtungen sind dabei ein deutliches Zeichen, dass der Pächter mit einigen kreativen Ideen für Schwung und Elan gesorgt hat. Die Zahl der Übernachtungen ist angestiegen und die Besucher fühlen sich auf dem Berghaus wohl. Gleichzeitig haben beide auch ihre Familien mit eingespannt. Von daher gab es Grillfeste und Aktionen zum 150 – jährigen Bestehen des Deutschen Alpenvereins.

Florian Mader konnte auch erfolgreich das Gütesiegel verteidigen, das bei jedem neuen Pächter wieder neu zu erwerben ist. Eine Reihe von Grundvoraussetzungen sind dazu erforderlich und das Prüfungsteam des Deutschen Alpenvereins geht dabei sehr gründlich vor. Leitbild, umweltgerechtes und energieeffizientes Betreiben und Bewirtschaften des Hauses, die Beachtung aller bundes- und landesgesetzlichen Regelungen und darüber hinaus alle Neuinvestitionen für die Ver– und Entsorgungsanlagen dem aktuellen Stand anzupassen. So geht die Überprüfung von der Betriebsführung über Energie und Klimaschutz bis hin zur Behandlung des Abfalls. Nichtraucherbetrieb ist erforderlich und es sollen keine Duftsprays oder Duftspender Verwendung finden. Auch die Eihaltung der Hüttenruhe ist ein Kriterium. Lebensmittel aus lokaler Produktion bis hin zu Tisch – und Raumdekorationen reichen die Vorschriften, die mit Bravour geschafft wurden.

Der Betrieb sollte auch in Winter – und Sommersaison 2020 eine entsprechende Fortsetzung finden. Doch leider kam es anders. Am 13. März war die Wintersaison zu Ende. Dafür sorgte die Corona – Pandemie in Ischgl. Sofort mussten alle Hütten und Hotels geschlossen und die Heimreisenden in eine vierzehntägige Quarantäne. Da unser Hüttenreferent Bruno Kohl gerade auf unserem Berghaus war, traf es auch ihn mit der Quarantäne. Auf die Umsatzpacht die Wintersaison hat die Sektion verzichtet, um dem Pächter zu motivieren den erfolgreich eingeschlagenen Weg fortzusetzen.

Nach derzeitigem Stand öffnen die Berghütten in Österreich und der Schweiz zwischen dem um den 15. Juni und dem 1. Juli. Das Pforzheimer Berghaus am 1. Juli. Dabei gelten die gleichen Bedingungen wie für die Gastronomie und Hotels im Tal, was zu reduzierten Schlafplätzen auf den Hütten führt. Die Pforzheimer Hütte kann dann zwischen 24 und 32 Personen einen Schlafplatz bieten je nach Risikogemeinschaft. Alle Übernachtungsgäste müssen dabei einen Schlafsack mitbringen. Die Matratzen müssen in desinfizierbare, wasserfeste Überzüge eingepackt werden, da sie dann stets nach einer Übernachtung zu desinfizieren sind. Ohne vorherige Anmeldung ist dann eine Übernachtung nicht möglich. Trotzdem kann auf diese Art der Betrieb wieder anlaufen, was durch die vorgeschriebenen Desinfektionen mit hohen Kosten verbunden ist. Ebenso muss der Tages- und Nächtigungsgast zur Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten entsprechende persönliche Daten hinterlegen. Ein Raum für einen möglichen Quarantänebereich ist vorzuhalten.

Im Juni finden Verhandlungen mit der TIWAG der Tiroler Wasserarbeitsgemeinschaft statt, was die Wegerneuerung und Befestigung bis zur Seilstation angeht. Auch sonst stehen einige wichtige Arbeiten an wie die Spurenbeseitigung aus der Baumaßnahme Trinkwasseranlage und die Terrasse mit einem Holz-Blanken-Boden zu verschönern. Die Terrasse wurde mit weiteren Sitzplätzen zwischen Haus und Seilbahnstation etwas erweitert. Dies ermöglichst einen schattigen Sitzbereich während der Mittagssonne.Die Brücke an der Seilbahnstation über den Gleirschbach ist inzwischen erneuert und im hinteren Bereich des Gleirschtals eine neue Brücke über den Gleirschbach auf Höhe des Wasserfalls geschlagen. Dadurch ist der Weg vom Westfalenhaus zur Hütte auch über die Seen möglich.

Rolf Constantin

Auszug aus der Pforzheimer Zeitung

Auszug aus dem Kurier


Bruno Kohl 70-Geburtstag

Motor in vielfacher Hinsicht - Bruno Kohl - konnte seinen 70. Geburtstag begehen

 

Im Mai konnte unser Hüttenreferent Bruno Kohl seinen 70. Geburtstag begehen. Seit 2005 begleitet er dieses Amt mit ungeheurem Einsatz, wie überall, wo er sich einbringt. Unser Berghaus mit Anbauten und Lagerraum an der Seilstation hat während dieser Zeit eine gewaltige Veränderung erfahren. Mit seinem Helferteam hat er den Innenausbau vorangetrieben, die Heizung von Diesel -Kraftstoff auf Rapsöl umstellen, die Trockenanlage auf den Weg gebracht, die Wasserleitung erneuern lassen und das Haus so in positive Schlagzeilen gebracht. Der Innenausbau mit Brandschutztüren, funktionierenden Duschen, Neustrukturierung des Lagers und der einzelnen Räume bis hin zur Hochzeitssuite sowie die Neugestaltung der Kellerräume als Lagerräume zeugen von seinem Engagement und seiner Tatkraft. Von daher war es nicht verwunderlich, dass im vergangenen Jahr das Haus unter dem neuen Pächter Florian Mader 5200 Übernachtungen zählte.

Die Sellrainer Hüttenrunde, die Bergwanderer und Bergsteiger mit der Ötz- und Inntalschlaufe die Schönheit der Stubaier erschließen lässt, hat er vorbildlich vorangetrieben. Aber auch international war er aktiv. So entstand nach dem Friedensmarsch von Pforzheim in unserer Partnerstadt Gernika, die 2005 auch Mitglieder der Sektion Pforzheim bestritten, das Miteinander der Bergfreunde vom Baskenland, dem sich 2007 auch noch die Bergkameraden der Partnerstadt Vicenza anschlossen. War es im Jahr 2006 das Aosta- Tal mit der Besteigung des Gran Paradiso (4061 m), der aufgesucht wurde, fand dann im Dreierverbund mit dem Club Alpini die Wanderung um den Bona -Cossa – Steig mit Wandertour um die der Drei Zinnen 2007 statt. Danach plante er mit den Partnerstädten und dem Fachübungsleiter " Bergsteigen" Christoph Senger jedes Jahr diese Touren, die jeweils in Regionen der Partnerstädte führten. Durch die Corona – Krise klappt es in diesem Jahr erstmals nicht. Eigentlich war das Verwallgebiet vorgesehen.

Daneben hat er mit Christian Langer und seiner Bergsteiger – und Wandergruppe das Herbstfest wieder auf die Beine gestellt. Auch das Behindertenklettern im Ausbildungszentrum betreut er und hat es auf den Weg gebracht. Die Sektion Pforzheim ist durch ihn in die Spendenaktion des DAV eingebunden und kann so zusätzliche Mittel für die Sektion erhalten. Den Verbund mit der Volkshochschule, was die jährlichen Vortragsreihen angeht, hat die Sektion ihm zu verdanken. Nach dem Weggang von Baubürgermeister Alexander Uhlig als Erster Bürgermeister nach Baden – Baden wählte ihn die Mitgliederversammlung am 10.Oktober 2017 als sein Nachfolger als zweiten Vorsitzenden der Sektion. Der 24 Stundenmarsch, den es seit sieben Jahren gibt und der mit dem Schwarzwaldverein und der City – Marketing Pforzheim durchgeführt wird, ist auf seine Idee hin entstanden und verlangt von ihm ein großes logistisches Können, da mit diesem Event sich jährlich zwischen bis zu 200 Wanderer auf den Weg machen. Das Kappelhofprojekt bei der Altstadtkirche für behinderte Menschen hat er mit zwei Mitstreitern durch Spendenaufrufe nachhaltig unterstützt und daneben zwei Rund- Karussells für Alle im Wildpark und im Enzauenpark auf den Weg gebracht, dass Familien, Omas und Opas sowie behinderte und nichtbehinderte Kinder mit Begeisterung nutzen.

Bei seinem Geburtstag brachte der Wege-Wart Thomas Thomsen im Auftrag des Vorstands der Sektion ein Präsentkorb mit regionalen Produkten vorbei und seine treue Bergsteigergruppe unter Christoph Senger sorgte ebenfalls mit einem Präsent mit regionalen Produkten, dass er auf seinem Weg, den er im Juni vom Kupferhammer aus in zwei Langzeitetappen an die Cote d´ Azur antreten will, nicht verhungert.

Lieber Bruno, weiter so „ Berg Heil" und herzlichen Glückwunsch von uns allen!

Rolf Constantin
Vorsitzender der Sektion Pforzheim


Roland Volz 20 Jahre Hüttenwart
Roland Volz 20 Jahre Hüttenwart

20 Jahre war Roland Volz Hüttenwart – Während seiner Zeit verwandelte sich die Hütte in ein stattliches Berghaus- Auch er konnte einen runden Geburtstag begehen

 

Ein Urgestein der Sektion Pforzheim, Roland Volz, konnte im Mai seinen 80. Geburtstag begehen. 20 Jahre war er Hüttenwart und ihm ist es zu verdanken, dass die Adolph- Witzenmann -Hütte sich in ein staatliches Berghaus verwandelte. Er löste als Hüttenwart den bekannten Bergsteiger der Sektion Fritz Kast ab, der von 1956 bis 1988 diese Funktion innehatte. Fritz Kast hatte auch Touren mit dem Extrembergsteiger Walter Stösser unternommen, der am Morgenhorn in der Schweiz mit einem Bergkameraden abstürzte. Von 1989 bis 2009 war danach Roland Volz für das Berghaus verantwortlich. Roland Volz konnte sich vehement für den dritten Umbau des Berghauses 1999 einsetzen. Der Anbau brachte eine neue WC-, Wasch- und zwei Duschanlagen sowie eine Erweiterung der Küche und einer Pächterwohnung. Küche und Lagerräume waren danach den heutigen Gastronomiebedingungen angepasst. Während der letzten großen Umbauphase, die natürlich nicht immer problemlos verlief, pendelte Roland Volz ständig zwischen Pforzheim und dem Berghaus hin und her. Auch sonst hat er mit seiner leider inzwischen verstorbenen Frau Christa manches für die Verschönerung des Hauses und den Außenbereich getan. So auch die Gestaltung der Panoramatafel vor dem Berghaus. Immer gab es auch Helfer, die mit zu packten. Roland sorgte als Vollblutmusiker auch für Leben auf dem Berghaus. Ob mit Akkordeon oder Gitarre zu denen er sich auch oft Verstärkung aus dem Tal besorgte, fehlte es nicht an zünftigen Hüttenabenden bei denen die Nachtruhe auch etwas kürzer ausfiel. Sein großer Wunsch war aber immer eine Orgel, die er sich in seinem Wohnzimmer aufbauen ließ. Mit Michael Eckerle, dem leider bereits verstorbenen Organisten und Chorleiter der Franziskuskirche, und einer kleinen Gruppe Musikbegeisterte traf sich die Gruppe immer wieder zum Musizieren. Auch Ruth Witzenmann lauschte mit über 100 Jahren beim Besuch bei Roland der Toccata und Fuge von Johann Sebastian Bach. Allerdings versicherte er mir bei seinem Geburtstag, dass es ihm dabei nicht ganz wohl in seiner Haut war, da Frau Witzenmann ein feinfühliges Musikverständnis hatte. Roland Volz unterstützte auch das Pachten des Geländes hinter dem Ausbildungszentrum. Die Ausgestaltung soll jetzt in Angriff genommen werden. Roland Volz war über lange Zeit Chef des Pforzheimer Bauhofes und konnte so auch bei der Gestaltung rings um das Ausbildungszentrum mitreden. Das Pächterpaar Helene und Lampert Winkler, die über 20 Jahre das Berghaus bewirtschafteten, hatten ein gutes Verhältnis zu dem Ehepaar Volz. Im Sommer 2009 traf Roland Bruno auf dem Berghaus. Sie kamen miteinander ins Gespräch und Roland konnte dabei Bruno als Nachfolger gewinnen. Bei der Mitgliederversammlung 2009 wählte die Versammlung dann Bruno als Nachfolger. Mit großer Begeisterung war Roland Volz in der längsten Gebirgskette der Welt in den Anden in Peru unterwegs. Rolf Constantin übergab Roland Volz an seinem Geburtstag als kleines Dankeschön ein Präsent mit italienischen Weinen und Roland versicherte, dass er bei Festen der Sektion auch gerne wieder die musikalische Bereicherung übernehmen will. Lieber Roland auch Dir eine herzliches „Berg Heil" und weiterhin viel Freude an den Bergen sowie Gesundheit Rolf Constantin Vorsitzender der Sektion Pforzheim


Auch Ehrenamt kann stressig werden ;-)

 

Die letzten Sektionsnachrichten wurden zum ersten Mal seit langer Zeit wieder in eigener Regie postfertig gemacht. Ehrenamt macht's möglich und lässt die Sektion ein wenig einsparen. Doch Ehrenamt hat seine Tücken, vor allem wenn keiner vom Fach ist!

Zunächst fing alles ganz planungsgemäß an, die Hefte wurden nach Postleitzahlen in die Kisten verteilt und wie von der Post verordnet mit dem entsprechenden Porto frankiert. Bruno leistete hier perfekte Vorarbeit. Doch eine kleine Fehlinformation brachte beinahe den gesamten Zeitplan durcheinander.

Im Verteilzentrum angekommen hatten wir noch eine üppige dreiviertel Stunde Zeit. Doch dann der Schock, der nette Postmitarbeiter offenbarte uns dass die Sektionsnachrichten nicht Hochkant sondern liegend in die Postkisten sortiert werden müssten. Kurzes durchatmen... und los ging's, circa 2000 Hefte neu sortieren. Zunächst etwas unkoordiniert, dann zunehmend eingespielt, machten sich fünf Helfer an ein strammes Unterfangen. Um 19:15 Uhr (15 Minuten nach Feierabend der Beamten!) waren dann circa 50 Kisten neu gepackt, beschriftet und mit dem richtigen Porto versehen. Der Mann am Schalter etwas murrig, wir hingegen ordentlich verschwitzt, dafür umso gelassener, diese Aufgabe doch noch rechtzeitig bewältigt zu haben.

Im Nachhinein lustig, während der Aktion... nicht ;-)
Danke an alle Helfer!

Ach, übrigens... wer hat Lust beim nächstenmal mitzumachen? Meldet Euch gerne unter: redaktion@alpenverein-pforzheim.de

Die digitale Ausgabe gibts hier, der Umwelt zu Liebe ;-)
sektionsheft.html 


Schrauberkurs der MTB-Gruppe am 22.1.2020:

 

Zum Jahresbeginn 2020 fand erneut unser alljährlicher Schrauberkurs bei Mr. Bike in Pforzheim statt. Aufgrund der großen Nachfrage war der Kurs mit 14 Teilnehmern ruck-zuck ausgebucht. Sehr gefreut haben wir uns dabei über die große Zahl von neuen Mitgliedern, die großes Interesse am Thema Mountain-Bike haben.

Mit seinem unermüdlichen persönlichen Einsatz hat Rainer Altmann auch dieses Jahr bis nach Mitternacht die Teilnehmer begeistert und zahlreiche Einblicke in die Reparatur, Pflege und Optimierung von Mountain-Bikes gegeben. Die beigefügten Bilder sprechen für sich. Aber auch in diesem Jahr mussten wir am Ende des Kurses um Mitternacht wieder feststellen, dass wir nicht alle Themen abarbeiten konnten, da das Thema Mountain-Bike auch im Bereich Technik mittlerweile viele zusätzliche Facetten bietet.

Auch haben zahlreiche praktische Beispiele an defekten Teilen den Teilnehmern sehr eindrucksvoll die laufende Kontrolle von Verschleißteilen nähergebracht (siehe beigefügtes Bild => an dieser ursprünglichen Bremsscheibe wurde das Verschleißminimum zum Beispiel deutlich überschritten ?!).

Wir haben den Kurs auch zum Anlass genommen, Rainer Altmann und dem Mr. Bike Team zu ihrem 30-jährigen Firmenjubiläum zu gratulieren und uns ganz herzlich für die langjährige und gute Zusammenarbeit zu
bedanken, welche auch dadurch zum Ausdruck kommt, dass wir den Schrauberkurs nunmehr im 16. Jahr in Folge durchgeführt haben!!!!
Herzlichen Glückwunsch.

Euer Fachübungsleiter Mountain-Bike,
Ralf Kreisl


Schneeschuheinsteigerkurs

 

...im Allgäu bei frühlingshaften Temperaturen
Am 15. und 16. Februar 2020 fand der diesjährige Einsteigerkurs „Schneeschuhgehen" statt. Bei der Anfahrt ins Allgäu zeigten sich schon die ersten Probleme: Wollten doch viele das schöne Wochenende nutzen und nach dem Neuschnee Skifahren gehen. Folge für uns: Wir standen erst mal im Stau ?.
Doch dann in Unterjoch angekommen waren wir etwas überrascht. Wir konnten tatsächlich direkt am Parkplatz mit den Schneeschuhen losgehen und das bei blauem Himmel und Sonnenschein. Nach kurzer Einweisung, LVS-Check ging es dann los über die Buchelalpe hoch zum Wertacher Hörnle. Auf der Tour bestand tatsächlich die Möglichkeit ein Stück in „unverspurtem" Schnee zu gehen, was allen großen Spaß bereitete.
Beim Abstieg merkte man schon die Kraft der Sonne, der Schnee wurde schwerer und die Sonne knabberte deutlich am kühlen Weiß. Eine kurze Einkehr auf der Buchelalpe und das letzte Stück zurück zum Parkplatz - ein herrlicher Tag im Freien ging dem Ende zu.

Beim Abendessen wurden dann noch einige theoretische Themen rund ums Schneeschuhgehen, Lawinenkunde, usw. besprochen und so fand der Tag seinen Ausklang.

Unsere zweite Unternehmung am Sonntag führte uns ins Tannheimer Tal. Von Tannheim starteten wir in Richtung Älpele. Durch den Föneinbruch kam es tatsächlich zu Temperaturen deutlich über der 10 Grad-Marke. Der Schnee wurde nass und schwer.
Natürlich durfte an diesem Tag die klassische Verschütteten-Übung nicht fehlen. Ein LVS-Gerät wurde eingegraben und jeder musste das Gerät suchen und sondieren. Tja, solange das ganze kein Ernstfall ist, kann solch eine Übung auch richtig Spaß machen.
Oberhalb vom Älpele war dann das Tagesziel erreicht. Nach den Strapazen des Vortages beschloss die Gruppe, dass ein „Berg-Vesper" statt einem Gipfelvesper ausreiche!

Gesund wieder zuhause angekommen ist ein interessantes, sonniges, teilweise anstrengendes Schnee-Wochenende zu Ende gegangen, das allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern großen Spaß bereitet hat.

Vielen Dank für die gute Organisation und das schöne Wochenende...

... die Teilnehmer.


Familiengruppe im Ötztal

 

Donnerstag, 05.09.2019...
für viele ein normaler Tag der Sommerferien, doch für uns nicht. Es war ein Tag mit gemischten Gefühlen, da uns der Wetterbericht für das ganze Wochenende schlechtes Wetter vorhersagte. 3 Familien, 10 Personen stellten sich dem Abenteuer und meisterten es fabelhaft.

Am ersten Abend auf der Tiroler Hütte in Gries war die Laune bestens. Als die letzten eintrafen war das Essen bereits vorbereitet und der Tisch gedeckt.
Gesellig saßen wir in der warmen Stube, genossen das Beisammensein, erzählten von den Ferienerlebnissen und besprachen die Vorhaben für das Wochenende. Gemütlich bei Gemeinschaftsspielen und Getratsche klang der Abend aus.

Der nächste Tag brach an. Nach einem reichhaltigen Frühstück stand eine Wanderung bevor. In 2 Stunden sind wir bei leichten Niederschlägen zur Winnebachseehütte gelaufen. Eine Schneeballschlacht brachte Spaß und kalte Finger.
Oben angekommen setzten wir uns bei schlechter Aussicht und Nebel zuversichtlich in das Panoramazimmer. Nach einer guten halben Stunde zog es dann tatsächlich auf und wir hatten einen tollen und wohlverdienten Blick auf die herumliegenden Berge. Der Abstieg tat nach einer ordentlichen Portion Kaiserschmarren sehr gut. Unten am Haus angekommen wurden schnell die Schwimmsachen zusammengepackt und es ging eine Runde ins Thermalbad. Dort erholten wir uns für den nächsten Tag. Wohlduftend lieferten wir uns, zurück in der Hütte, einige Runden Stratego. So ging auch dieser Tag zu Ende.

Tag 3! Eine kletterische Aktivität durfte nicht fehlen. Da der Felsen nass und das Wetter nicht so einladend war, beschlossen wir, nach einer Freiluftaktion, die nächst gelegene Kletterhalle unsicher zu machen. Also packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren nach Imst. Dort bewanderten wir zuerst die Rosengartenschlucht. Es war sehr spektakulär und beeindruckend. Die Stimmung war bestens und auch kleine Schauer machten uns nichts aus. Im Anschluss dieser entspannten Wanderung begaben wir uns nach einer kurzen Snackpause in die Kletterhalle. Anfangs war diese nicht so überzeugend, doch am Ende fiel es uns schwer zu gehen. Nach einem späten Abendessen lagen wir alle müde in unsere Betten.

Der letzte Tag war wohl mit der spaßigste. Wir drehten die Musik laut und starteten unsere Putzparty mit Queen. Egal ob mit dem Staubsauger getanzt oder die Fenster elegant mit dem Lappen gewischt, jeder hatte seinen Spaß. So kam langsam das Ende und wir verabschiedeten uns bei leichtem Schneefall mit der gleichen guten Laune wie wir uns auch begrüßt hatten. Von uns behauptet niemand mehr, dass man bei schlechtem Wetter sowohl drinnen, als auch draußen keinen Spaß haben kann. Danke für die tolle Ausfahrt!

Hannah Wolff, 28.09.2019


Reinhold Messner in Pforzheim
Reinhold Messner in Pforzheim

Reinhold Messner schaute auch am Stand der Sektion Pforzheim im Deutschen Alpenverein vorbei

 

Dass Reinhold Messner begeistert, konnten die Zuhörer im dichtbesetzten CCP dieser Tage wieder erleben. Obwohl er unentwegt Autogramme gab und die Warteschlangen sich schon gleich bei der Öffnung des CCP bildeten, fand er Zeit, auch am Stand der Sektion Pforzheim für ein Foto vorbeizuschauen. Der Vorsitzende Rolf Constantin überreichte ihm die Sektionsnachrichten, die in neuer Form erstmals erschienen. Der Stand der Sektion war ebenfalls gefragt und so ergaben sich viele Gespräche mit den Besuchern der Veranstaltung.

Reinhold Messer ist natürlich eine faszinierende Gestalt, bezwang er doch als erster Mensch den Mount Everest ohne Sauerstoffmaske und bestieg 14 Achttausender. Seiner Heimat ist er immer treu geblieben. In seiner Rückschau war zu erleben, wie er immer ausprobiert hat, wie Überleben funktioniert. Er durchquerte zu Fuß die größten Eis – und Sandwüsten der der Erde und gab bei seinem Vortrag zu, nicht schwimmen zu können. Begeistert von den Natur und den Bergen versuchte er diese Begeisterung im ausverkauften CCP Centrum den Zuschauern und Zuhörern in über zweieihalbstunden zu vermitteln. Er sprach dabei auch die Neugier und Zuversicht an, die wichtig ist um solche Strapazen auf sich zu nehmen. Mut, Leidenschaft und Verantwortung brachte er in Einklang und skizzierte seinen Lebenslauf, der ihn bereits in jungen Jahren lernte das Klettern in heimischen Gefilden zu schätzen. Bild – und Wortgewaltig schilderte er seinen Lebensweg vom Südtiroler Bergbub zum größten Bergsteiger und Abenteurer unserer Zeit. Beeindruckend waren neben den Bergaufnahmen auch die Menschen, die ihm auf seinem Lebensweg begegneten und für die er sich auch einsetzte. Denke, dass es keiner bereuen musste, ihn zu erleben und so war auch die Auftaktveranstaltung der Volkshochschule mit den BilderWelten wieder ein voller Erfolg.
rolf constantin

Auf dem Foto von links nach rechts die Betreuer des Standes: Wolfgang Milisterfer, Christoph Sänger, Reinhold Messner, dahinter Martin Hämmerle. Bruno Kohl und Rolf Constantin

Foto 2 - Reinhold Messner beschäftigt mit persönlichen Widmungen


Mitgliederversammlung 2019

Mitgliederversammlung der Sektion Pforzheim des Deutschen Alpenvereins

 

Pforzheim. Sie haben einen ganz besonderen Reiz: die Alpengipfel jenseits der 4000er-Grenze. Und auch die Pforzheimer Alpenvereinssektion gehört jetzt zu den 4000ern, was die Mitglieder angeht. 4092 Bergbegeisterte zähle man aktuell, berichtete der Vorsitzende Rolf Constantin bei der jüngsten Mitgliederversammlung. Aber nicht nur diesbezüglich steht die Sektion äußerst stabil da – sondern auch in finanzieller Hinsicht, wie Schatzmeister Frank Nauheimer verdeutlichte.

Ein Anziehungspunkt ist weiter die Pforzheimer Hütte im österreichischen Sellrain. Zahlreiche Sanierungsmaßnahmen sorgen dafür, dass der alpine Stützpunkt unter den Pächtern Florian Mader und Sonja Prepstl ein Schmuckstück in den Bergen bleibt, dass den Wanderern allen nötigen Komfort bietet.

Im Pforzheimer Sektionszentrum mit seinen Kletter- und Boulderwänden, die augenblicklich an den Wochenenden der Wintersaison wieder für den allgemeinen Publikumsbetrieb geöffnet sind, spielt sich das Vereinsleben vor Ort ab. Neben der Sektionsjugend sind derzeit zwölf Gruppen aktiv. So kommen nicht nur Kletterer, sondern auch Wanderer, Bergsteiger, Klettersteigfans, Schneeschuh- und Skitourengeher, aber auch Mountainbiker auf ihre Kosten. Ein Schwerpunkt wird dabei mit zahlreichen Kursen auch auf die Ausbildung gelegt. Bei den Partnerschaftswanderungen wird der Kontakt zu den Pforzheimer Partnerstädten gepflegt.

Zu den Höhepunkten des Vereinsjahres zählen auch die äußerst beliebte 24-Stunden-Wanderung oder das Herbstfest, bei dem sich die Sektion der Öffentlichkeit präsentiert.

Für alle, die einen tieferen Einblick in die Arbeit und Angebote des Alpenvereins bekommen wollen, hat der DAV Pforzheim jetzt auch seine Sektionsmitteilungen neu gestaltet. Verabschiedet wurden von den Mitgliedern notwendig gewordene Satzungsänderungen und die neue Jugendordnung.

Eine besondere Freude war es, knapp 100 Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein ehren zu können. Herausragend dabei: Inge Nagel, die dem DAV seit 70 Jahren angehört. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Guenter Fegert, Ursula Maaßen und der Sektionsvorsitzende Rolf Constantin ausgezeichnet. Für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden Klaus Berchtold, Renate Binsch, Dieter Bräuning, Albert Ebel, Manfred Lichter, Horst Schweickert und Herwarth Wissmann. Weitere 43 Mitglieder wurden für 40 Jahre im DAV geehrt und 42 für 25 Jahre.

ben www.alpenverein-pforzheim.de

 

BU: Im 150. Jahr des Alpenvereins: Die für langjährige Treue geehrten Mitglieder der Sektion Pforzheim zusammen mit Vorstandsvertretern. Foto: Bernhagen


Festakt in München 150-jährige Jubiläum DAV
Festakt in München 150-jährige Jubiläum DAV

Beim Festakt zum 150-jährigen Jubiläum des Deutschen Alpenvereins in der kleinen Olympiahalle in München war auch Pforzheim vertreten

 

Der Deutsche Alpenverein mit seinen knapp 1,3 Millionen Mitgliedern lud zu einem Festakt zum 150 – jährigen Bestehen in die Olympiahalle nach München ein, in der dann auch die diesjährige Hauptversammlung angesiedelt war. Bruno Kohl und Rolf Constantin erlebten diese Gala, in die auch unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zugeschaltet war und der Ministerpräsident Markus Söder ein Grußwort an die geladenen Gäste aus Politik und Gesellschaft richtete. Gleichzeitig war damit der Auftakt der diesjährigen Hauptversammlung verbunden. Im Mittelpunkt der Hauptversammlung standen dabei der Klimaschutz für den die Mitglieder in Zukunft einen Euro beim Mitgliederbeitrag zusätzlich entrichten sollen und die Digitalisierung. 800 Delegierte aus 357 Sektionen kamen zur Versammlung. Klimaschutz soll in Zukunft bei den inzwischen 210 Kletteranlagen und auf den 322 Berghäusern eine größere Rolle spielen.

Der offizielle Festakt stand unter dem Thema: „Wir lieben die Berge – und das schon seit 1869". Damals trafen sich am 9. Mai 1869 in München rund drei Dutzend deutsche und österreichische Bergsteiger, die im Gasthaus „Zur blauen Traube" den Deutschen Alpenverein gründeten. Heute ist es der fünftgrößte Sport-und größte Naturschutzverband in Deutschland.

In den 322 Berghäusern stehen 20 400 Betten zum Nächtigen zur Verfügung und der DAV pflegt auch 30 000 Kilometer Wanderwege und Pfade in den Alpen. Klettern, das im letzten Jahrzehnt immer mehr an Bedeutung gewonnen hat, ist ab 2020 bei der Olympiade in Tokio eine Olympische Disziplin.

War es am Anfang das Bergsteigen, kamen später das Wandern in den Bergen, das Skifahren, Schneeschuhwandern, das Mountainbiking, Klettern und Bouldern dazu.

Inzwischen viele Familien mit ihren Kindern auch das Wandern in den Bergen entdeckt haben, wachsen die einzelnen Sektionen kontinuierlich weiter an wie auch die Sektion Pforzheim, die inzwischen über 4000 Mitglieder zählt.

rolf constantin

Die Fotos entstanden vor und beim Festakt. Dort überreichte der Südtiroler Bergsteigerverband diesen überdimensionalen Kletterhaken.


Herbstfest Dav Pforzheim 2019
Herbstfest Dav Pforzheim 2019
Herbstfest Dav Pforzheim 2019
Herbstfest Dav Pforzheim 2019

Herbstfest der Sektion Pforzheim war bei sonnigem Wetter Anlaufstation vieler Familien

 

Das Herbstfest der Sektion Pforzheim im Deutschen Alpenverein lockte auch in diesem Jahr wieder, bei fast hochsommerlichen Temperaturen, viele Familien mit ihren Kindern zum Ausbildungszentrum auf die Wilferdinger Höhe. Das Hütten- und Hausteam hatten dazu die Vorbereitungen getroffen, dass sich kleine und große Akteure auch entsprechend stärken konnten. Nicht alle 44 Routen mit ihren 2700 Elementen im Innenbereich des Hauses waren dabei zu erklettern. Fachübungsleiter der Jugend und im Erwachsenenbereich sicherten die Routenkletterer. Selbst die Kleinsten vertrauten sich ihnen an und wagten es bis an die Kante der neun Meter hohen Wände zu klettern. Manche konnten dabei auch ihre Väter und Mütter dazu bewegen, sich an den farbigen Elementen entlang, nach oben zu bewegen. So hatten die Betreuer alle Hände voll zu tun, zunächst alle Vorbereitungen zur Sicherung zu treffen, und dann gingen die Blicke der Besucher zu den kleinen Kletterhexen, die sich mutig nach oben hangelten. Aber auch der Boulderbereich war gefragt. Hier konnten sich die Jüngsten austoben und Überkopftouren proben oder die Anlage als Spielbereich nutzen.

Daneben hatten die Besucher auch die Möglichkeit Fachfragen an die Betreuer zu richten. Da die Kletteranlage immer in den Wintermonaten von Oktober bis April an Wochenenden jedem zur Verfügung steht, der sich bereits Kletterkenntnisse über entsprechende Kurse, die das Fachübungsleiterteam anbietet besitzt, lässt sich auch in der kalten Jahreszeit die Fähigkeit und die Freude am Klettern weiter festigen. Diese Gelegenheit nutzen auch viele Kletterer in Pforzheim und Umgebung.

Sowohl im Freien, wie inzwischen im beengten Innenraum der Kletterhalle, waren Tische aufgestellt. Zur Stärkung gab es selbstgebackenen Zwiebelkuchen aber auch herzhafte Würstchen, um sich Kraft und Schwung für eine zweite Klettertour zu holen.

Rund 900 Kinder und Jugendliche bis 27 Jahren zählt inzwischen die Sektion mit ihren knapp 4100 Mitgliedern. Leider können nicht alle Kinder und Jugendliche in die bestehenden Gruppen, die alle ausgelastet sind, aufgenommen werden. Da es daneben aber noch die Familiengruppen gibt, sorgen diese für eine gewisse Entlastung. Wie bei den Fachübungsleitern der Erwachsenen besteht auch für die Jugendleiter eine stete Ausbildungs – Weiterbildungspflicht. Den Abschluss des Tages bildete im 150. Jahr der Gründung des Deutschen Alpenvereins, der 355 Sektionen und 1,3 Millionen Mitgliedern, das am 25. Oktober in der kleinen Olympiahalle in München mit einem dreistündigen Festakt den Auftakt der diesjährigen Hauptversammlung bildete, und den auch eine kleine Pforzheimer Delegation erlebte, ein farbenfroher Vortrag mit einem Streifzug durch die Berge im Umfeld des Pforzheimer Berghauses durch Lukas Ruetz. Geboren in St. Sigmund, brachte er prächtige Aufnahmen seiner Heimat zur Sommer – und Winterzeit auf die großflächige Leinwand und ging auch auf das Klima, das Abschmelzen der Gletscher, die Gefahren in den Bergen und den Tourismus ein. Zur Freude der Anwesenden hatte er auch den Pächter des Berghauses Florian Mader mitgebracht, der über ein erfolgreiches Bergjahr für die Sektion berichten konnte.

rolf constantin


OB Besuch
OB Besuch
OB Besuch

Oberbürgermeister Peter Boch besuchte mitgliedstärksten Sportverein in der Stadt und im Enzkreis

 

Dieser Tage stattete Oberbürgermeister Peter Boch der Sektion Pforzheim im Alpenverein in seinem Sektionszentrum einen Besuch ab. Mit über 4000 Mitgliedern ist der Mehrspartenverein der stärkste Sportverein in der Stadt und im Enzkreis. Rund zwei Drittel der Mitglieder wohnen dabei in der Stadt und ein Drittel verteilt sich über den Enzkreis und ganz Deutschland, da viele Mitglieder auch bei einem Ortswechsel der Sektion treu bleiben.

Jugendbereich sowie Kletteranlagen der Außenwand und der Innenwände mit Bolderanlage sowie die einzelnen Sparten im Verein vom Klettern bis hin zum Mountainbike, kamen dabei zur Sprache. Faszinierend die 2700 Klettergriffe allein in der Innenkletteranlage, die jetzt im September wieder in Eimern alle eingesammelt, gereinigt und danach wieder einzupassen sind. Verbunden damit sind auch immer neue markierte Routen.  Der Jugendbereich, der über 90 Jahre besteht, ist stark gefragt. Von daher sind die Gruppen stets ausgelastet und dazu braucht es ausgebildete Fachübungsleiter. Neben den Fachübungsleitern bei der Jugend sind weitere 30 Fachübungsleiter in den unterschiedlichsten Bereichen vom Bergsteigen über Klettern bis hin zum Schneeschuhlaufen und Mountainbike erforderlich, um bei Ausfahrten entsprechende Führungsverantwortung übernehmen zu können. Die Übungsleiter müssen auch in regelmäßigen Abständen entsprechende Ausbildungslehrgänge besuchen. Dazu kommen auch Ausbildungen in der Kletterhalle, um sich bei Ausfahrten entsprechend zu sichern und auch um auf Gefahren, die beim Bergsteigen drohen können, einzuüben. Beeindruckend für den OB auch die gewaltige Außenwand, die auch Heiner Geisler einmal erkletterte. Jugendliche hatten dabei vor 25 Jahre aus Pappmaschee das Modell vorgearbeitet. Auch der Gesamtkomplex mit zwei Sportvereinen Schwarz - Weiß - Club und Alpenverein war bei der Planung schwer in einem Gebäude unterzubringen. Die Kombination hat sicher Einmaligkeitscharakter. Interessant war für den OB auch die Boulderanlage, die er mit seinen Kindern ausprobieren will und die natürlich auch Tiergriffe haben, die Kinder motivieren können.

Von der Seniorengymnastik über den Naturschutz, der beim Alpenverein eine große Rolle spielt und bei dem der Alpenverein auch in Baden – Württemberg in allen Gremien vertreten ist, sowie die Wandertouren der Sektion und die Entwicklung der Sektion Pforzheim, die bis zur Fertigstellung des Gebäudes vor 23 Jahren über die gesamte Stadt Anlaufstellen hatte, war ein Thema sowie das große ehrenamtliche Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen der Sektion.

Das starke Wachstum der Sektion hat zwei Gründe. Zunächst das Ausbildungszentrum Walter Witzenmann Haus, das vor 23 Jahren eingeweiht wurde und das Adolf Witzenmann Haus als Pforzheimer Hütte, die stets modernisiert und ausgebaut auf Gäste aus der Raum Pforzheim wartet in den Stubaier Alpen. Daneben gibt es immer mehr junge Familien, die mit ihren Kindern einen alternativen Urlaub in den Bergen planen. Der Alpenverein bietet auch bei Unfällen in den Bergen, die sehr teuer werden können, einen entsprechende Versicherungsschutz, der im Mitgliedsbeitrag enthalten ist sowie ein vergünstigtes Übernachten und Essen an. Der Vorsitzende Rolf Constantin dankte dem Oberbürgermeister Peter Boch für die unterschiedlichen Zuschüsse, die der Verein von der Stadt bekommt und gab ihm mit auf den Weg das Pforzheimer Berghaus im nächsten Jahr aufzusuchen, das seine Vorgänger bis hin zu Oberbürgermeister Joachim Becker getan haben.

Neben der Mitgliederversammlung am 24. Oktober um 19.30 Uhr im Walter Witzenmann Haus bei der über 100 Ehrungen anstehen, hat das Herbstfest als Familienfest eine Tradition. Dieses ist am 26. Oktober angesiedelt. Dabei gibt es gesichertes Klettern für Jung und Alt und manchen lässt danach das Klettern nicht mehr los. Auch im Winterhalbjahr vom 6. Oktober bis 20 April kann an den Wochenenden geklettert werden, da das Haus dann samstags und sonntags außer an Ostern geöffnet ist.

   
Am 26. Oktober um 18 Uhr ist zudem der bekannte Skibergsteiger und Tourengeher Lukas Ruetz mit seinem Vortrag „Dahoam im Sellroan“ im Kletter- und Sektionszentrum zu Gast. Er wird in seinem Streifzug durch die Sellrainerberge viele Eindrücke seiner Winter- und Sommertouren und vom Gleirschtal, dem Arbeitsgebiet der Sektion und Standort der Pforzheimer Hütte präsentieren. Eintritt ist frei.  

Gleichzeitig verabschiedete der Vorsitzende den Stellvertretenden Jugendreferent Steffen Reiling, der beruflich nach Freiburg wechselt. Er dankte ihm für seinen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz und für den Aufbau einer Jugendklettergruppe, die sich wettbewerbsmäßig auch überregional einbringen soll.                   
rolf constantin

Bildbeschreibungen: Foto mit Kletterwänden im Haus: von links Christian Langer(Kletterwandbetreuer und zweiter Vorsitzender); Bruno Kohl ( Hüttenreferent und zweiter Vorsitzender); Barbara Schwager( Naturschutzreferentin); OB; dahinter Steffen Reiling ( stellvertretender Jugendreferent)  Jörg Tanneberger ( Medienreferent);dahinter Brigitte Wörle ( Wanderwart); Rolf Constantin ( Vorsitzender); Hans Trautz (Seniorenbeauftragter); dahinter Andrea Kern ( Ausbildungsreferentin) und daneben Frank Nauheimer ( Schatzmeister)
OB im Gespräch mit Christian Langer und Bruno Kohl
An der Außenwand von links nach rechts: Hans Trautz; Rolf Constantin; Peter Boch; Barbara Schwager, Steffen Reiling; Brigitte Wörle; Frank Nauheimer, Christian Langer; Andrea Kern