Berichte


Berichte aus der Sektion


Fotoausstelleung Stadtbibliotek Pforzheim
Fotoausstelleung Stadtbibliotek Pforzheim
Fotoausstelleung Stadtbibliotek Pforzheim
Freunde Vicenza Fotoausstelleung Stadtbibliotek Pforzheim

Fotoausstellung in der Stadtbibliothek Pforzheim

 

Die Sektion Pforzheim beteiligt sich beim Begleitprogramm „ … eines Freundes Freund zu sein „ im Stadtmuseum

Unter der Regie von Bruno Kohl beteiligte sich die Sektion Pforzheim an der Ausstellung „ … eines Freundes Freund zu sein „- im Stadtmuseum mit einer Begleitausstellung in Form einer
„ Fotodokumentation „ in der Stadtbibliothek. Die Ausstellung im Stadtmuseum ist den Partnerstädten gewidmet und zeigt in einzelnen Vitrinen typische Gegenstände und Dokumentationen der acht Pforzheimer Partnerstädten. Die Städtepartnerschaften tragen maßgeblich zur Annäherung und zum besseren Verstehen der Menschen in den beteiligten Städten bei. Im Laufe der Jahre sind dabei auch oft enge Bindungen und Freundschaften gewachsen. So auch zwischen den Deutschen Alpenverein Sektion Pforzheim, dem Alpenverein „ Goi-Zale Mendi taldea Gernika“ und dem „ Club Alpino Italiano Sezione di Vicenza“.

Ausgangspunkt war der Friedenswanderung im Jahr 2005 vom 23. Februar dem Tag, da Pforzheims Stadtmitte völlig zerstört und knapp 20 000 Menschen ihr Leben lassen mussten und dem 26. April , dem Datum der Bombardierung Gernika – Lumos im spanischen Bürgerkrieg. Damals legten die Wanderer von der Hochschule Pforzheim, Schwarzwaldverein und der Sektion Pforzheim sowie vom Alpenverein Gernika in 63 Etappen von jeweils einer bis zwei Woche 2100 Kilometer zurück. Den ganzen Weg teilten sich 70 Wanderer, die bei Schnee und Eis sowie teilweise einfachen Unterkünften in Schulen, Klöster und   Pelotahallen übernachteten, sprachlich sich in Englisch, Spanisch, Latein oder mit Gebärdensprache verständigten und am Tag auf teilweise unwegsamem Gelände bis zu 50 Kilometern zurücklegten. Bei der Ankunft mit dem Friedensstab, der eine Friedensbotschaft, beinhaltete standen mehr als 1000 Basken vom Kindergarten über die Schulen bis hin zu den Erwachsenen Basken/Spalier um die Rund 150 Wanderer der letzten Etappe gebührend zu empfangen. Ein Feuerwerk fehlte dabei auch nicht.
Aus diesen gemeinsam erlebten Wochen entwickelte sich die erste Bergtour 2006 auf den 4061 Meter hohen Gran Paradiso. So begann die vertiefende Freundschaft zwischen den beiden Bergsportvereinen Gernika um Zuriñe Gandarias, Fernando Artetxe, Garbiñe Zenigaonaindia, Idoya Orbe Narvaiza, Nerea Ilantada, Egoitz Olaeta, Zigor Gerri, Sabin Ayarzagüena, Maite Teresa Jaureg und Miren Josu Omaetxebarria und der Sektion Pforzheim. 2007 erfolgte das Angebot zu gemeinsamen Bergerlebnissen an die Partnerstadt Vicenza und die Akteure vor Ort um Anna Maestro, Carlo Batisello, Lorenzo Dalla Vecchia, Pompea Colpo, Ronald Carpeter, Emma Dal Pra, und Piero Andrein waren gleich begeistert und so ging es bei der ersten Begegnung rund um die Drei Zinnen  und hinauf zum Paternkofel sowie mit den Freunden aus Gernika im gleichen Jahr auf die Berge im Baskenland. Ab 2008 war dann das Dreierteam perfekt und ab diesem Zeitpunkt erfolgten die gemeinsamen Touren der drei Partnerstädte abwechselnd in den einzelnen Bergregionen der Beteiligten.

Aus diesem Miteinander entstand eine eindrucksvolle Bildreportage, die noch bis zum 10. Dezember in der Stadtbibliothek zu sehen ist. Bei der Eröffnung der Ausstellung dankte Bürgermeister Frank Fillbrunn den Organisatoren auf deutscher Seite Bruno Kohl und Christoph Senger für das hervorragende Einbringen und den damit verbundenen Brückenschlag der Partnerstädte sowie für die so gelebte Partnerschaft.
Bruno Kohl konnte danach die zahlreichen Besucher unter ihnen auch den Verleger der Pforzheimer Zeitung Albert Esslinger-Kiefer, der zusammen mit dem damaligen Sozialdezernenten und späteren Oberbürgermeister Gert Hager die letzte Etappe mitwanderte, mit dem gelungenen Rückblick in Bild, Text und Ton begeistern. Eine Freude für alle war auch die Anreise von Anna, Carlo und Pietro, die aus Vicenza kamen, um diese Ausstellung zu erleben und die Freunde aus Pforzheim zu treffen. Natürlich fehlten beim anschließenden gemütlichen Beisammensein mit „Schwarzwälder Tapas“, baskisch Pintxos, und im Baskenland zu einem Schluck Wein (Txakoli oder Rioja, spezielle Weiß- oder Rotweine) in speziellen Lokalen in einer Vielfalt angeboten werden.    

rolf constantin

 

Dankeschön
Liebe Freunde aus Pforzheim,

Es freut uns sehr, sie alle im Namen des italienischen Alpenvereins Sektion Vicenza und der Stadt Vicenza begrüßen zu dürfen.

Es ist für uns eine Ehre und eine große Freude, an dieser Ausstellungseröffnung teilzunehmen und uns die Fotodokumentation über die Bergtouren der Partnerstädte anschauen zu können.

Für uns sind die Erfahrungen, die wir bis jetzt zusammen gemacht haben, viel mehr als bloße Bergwanderungen.

Im Laufe der Zeit sind wir einander näher gekommen, haben viele nette Erlebnisse hinter uns, neue Freundschaften sind entstanden. Wir haben, sozusagen, noch eine Brücke zwischen unseren Partnerstädten Pforzheim, Gernika  und Vicenza aufgebaut und wir sind stolz darauf.

All dies bedeutet für uns ein Reichtum, der uns sowohl als Bergwanderer als auch als Menschen bereichert.

Die Erinnerung an unser erstes Treffen am Misurina See in den Dolomiten ist, für uns alle, immer noch lebendig. Wir waren alle aufgeregt und voller Erwartung auf das neue Abenteuer. Carlo Battistello und Lorenzo Dalla Vecchia haben Bruno Kohls freundlicher Einladung Folge geleistet und den Grundstein für unsere erste Bergtour in den Dolomiten gelegt; ich habe bei der gegenseitigen Verständigung mitgeholfen. Seit damals finden die Bergtouren regelmäßig jedes Jahr statt, auch mit anderen Organisatoren, wie Ronald und Emma Carpenter und mit anderen Mitgliedern, die heute auch dabei sind. Unsere Zusammenarbeit entwickelt sich also mit der Zeit und wird dabei enger. Wir werden uns bemühen, damit sie auch in der Zukunft weiter besteht.

Wir freuen uns über dieses Zusammentreffen und danken unseren Freunden Bruno Kohl, Rolf Constantin und allen Mitgliedern des Deutschen Alpenvereins Sektion Pforzheim und der Stadt Pforzheim für ihre Freundschaft.
Anna Maestro e Carlo Battistello

Brief auf Italienisch


Mitgliederversammlung 10.2018

Mitgliederversammlung der DAV-Sektion Pforzheim 2018

 

Pforzheim. Das Wachstum der Pforzheimer Sektion des Deutschen Alpenvereins (DAV) geht ungebrochen weiter. Die Sektion steuert nun auf die 4000-Mitglieder-Marke zu. In den vergangenen zehn Jahren seien damit mehr als 1000 Mitglieder dazugekommen. Das berichtete der Vorsitzende Rolf Constantin bei der jüngsten Mitgliederversammlung.

Eine „kompakte Mannschaft“ sorge „mit großem Engagement“ für Leben in der Sektion. Die vielfältige Angebotspalette reiche vom Wandern übers Bergsteigen, Klettern, Schneeschuhgehen oder Mountainbiken bis hin zur Seniorengymnastik. Zahlreiche Ausfahrten und Kurse werden von den qualifizierten Fachübungsleitern im Jahresverlauf angeboten. Einen Überblick darüber bieten die zwei Mal jährlich erscheinenden Sektionsnachrichten oder die Sektionshomepage.

Die verschiedenen Gruppen seien nicht nur in der Jugend gut besucht. Gut ausgelastet sei das Sektionszentrum auf der Wilferdinger Höhe mit seiner Kletterwand und dem ausgebauten Boulderbereich. In der Wintersaison werde die Hallenöffnung an den Wochenenden auch von Nichtmitgliedern gut angenommen.

Finanziell stehe die Sektion weiterhin gut da, berichtete Schatzmeister Frank Nauheimer.

Die Pforzheimer Hütte im österreichischen Sellrain hat neue Pächter. Nachdem sich im Frühjahr Ingrid Penz nach langen Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit überraschend verabschiedet hat, haben nun Florian Mader und Sonja Prestl die Bewirtschaftung übernommen. Die beiden haben unter Penz bereits erste Hüttenerfahrung gesammelt, so dass der Übergang nahtlos erfolgte. Das Duo plant zahlreiche Aktivitäten auf dem Berghaus, zum Beispiel ein Hüttenfest am 22. Juni kommenden Jahres.

Als erste Frau in der Geschichte der Sektion leitet Andrea Kern das Ausbildungsreferat. Sie und ihr Stellvertreter Jörg Stähle wurden von den Mitgliedern einstimmig in den Beirat gewählt. Als Nachfolger von Fritz Sinn im Amt des Kassenprüfers wurde Jochen Hüller einstimmig gewählt. Im Ehrenrat folgt Steffen Lehnhardt für die ausgeschiedene Andrea Kern. Er wurde ebenfalls einstimmig gewählt. 

Zahlreiche langjährige Mitglieder wurden vom Vorstand im Rahmen der Mitgliederversammlung ausgezeichnet. Unter den 75 Jubilaren sticht Klaus Staib hervor, der der Sektion bereits seit 70 Jahren angehört. Auf 60 Jahre Mitgliedschaft bringen es Klaus Kindler, Dieter Fleck und Hannelore Hieber. Seit 50 Jahren dabei sind Bernd Hundseder, Uwe Berndt, Werner Ernst Kälber, Stefan Förschler und Wilhelm Engel. Die übrigen Mitglieder wurden für 40 und 25 Jahre in der DAV-Sektion ausgezeichnet.
sve

 

Foto: Ehrung für langjährige Mitgliedschaft: Schatzmeister Frank Nauheimer, Vorsitzender Rolf Constantin und die stellvertretenden Vorsitzenden Christian Langer und Bruno Kohl (von links) haben Alpenvereinsmitglieder ausgezeichnet, die der Sektion zwischen 25 und 70 Jahren angehören. Foto: privat


Familienfest im Walter Witzenmann Haus auf der Wilferdinger Höhe mit gutem Besuch

 

Nach einer Unterbrechung veranstaltete die Sektion Pforzheim im Rahmen der Winterkletterwochen wieder ein Herbstfest, das das Haus – und Hüttenteam der Sektion bestritten. Bei sonnigem Wetter fanden alle Kletteraktionen  im Haus statt, da es trotz Oktober im Außenbereich zu heiß war. Sowohl im beengten Innenbereich wie im Freien waren Tische aufgestellt, die herbstlich dekoriert waren. Zur Stärkung gab es neben Zwiebelkuchen und neuem Wein auch Kuchen sowie herzhafte Würstchen. Erstaunlich viele Familien mit ihren Kindern waren über den Nachmittag  anzutreffen. Selbst die Kleinsten waren beim Familienausflug zum Ausbildungszentrum auf der Wilferdinger Höhe dabei. Fachübungsleiter der Jugend sicherten dabei die Neulinge, die sich erstmals an die Kletterrouten an der neun Meter hohen Wand erprobten. Nach anfänglichem, oft zögerlichem und ängstlichem Hineintasten, wuchs der Mut mit jeder neuen Herausforderung. Die Jüngsten bewegten sich zwischen sechs und neun Jahren an den Kletterwänden. Manche konnten dabei auch ihre Väter und Mütter bewegen erstmals die Höhen zu erklimmen. Nicht alle 44 Routen waren dabei zu erklettern, da diese unterschiedliche Schwierigkeitsgrate aufweisen und es Routen gibt, die neben Geschick und Wendigkeit auch Erfahrung voraussetzen. Trotzdem war die Freude bei allen groß zumal es ja auch die Möglichkeit  gab die  Boulderanlage zu nutzen und hier seine Fähigkeiten zu testen. Daneben hatten die Besucher auch Gelegenheit Fachfragen mit kompetenten Ansprechpartnern zu führen.

Leider sind die Jugendgruppen im Augenblick alle belegt. Von daher bleibt oft nur ein Ausweichen auf die Familiengruppen, da auch das Alter bei den Jüngsten eine Rolle spielt. Die Betreuer hatten am Nachmittag  alle Hände voll zu tun und die Sektion selbst freut sich, dass sie in ihren Reihen rund 1200 Kinder und Jugendliche unter den 3985 Mitglieder hat. Jährlich  wächst die Sektion bei 100  Abgängen durch unterschiedlichen Gründe im Jahr um durchschnittlich 150 Mitglieder weiter, da gerade auch das gemeinsame Erlebnis mit den Eltern in den Bergen unterwegs zu sein ein Alternativurlaub ist, der gefragt ist und auf den sich die Pächter der Berghäuser auch entsprechend einstellen. 

Das Team, das sich einbrachte, ist motiviert dieses Fest auch in Zukunft wieder regelmäßig durchzuführen und eventuell gemeinsam mit dem Herbstfest der Wilferdinger Höhe zu verbinden.

rolf constantin

 

 


13. Partnerschaftstour der Sektion Pforzheim mit unseren Bergfreunden aus Vicenza und Gernika

 

Gebiet: Pyrenäen die Gipfel um den Pico de Posets (3.375 m) und Perdiguero (3.222 m)
In diesem Jahr haben unsere baskischen Freunde zu einer Tour in den Pyrenäen eingeladen. Ausgangspunkt der Tour war der Ferienort Benasque im gleichnamigen Tal, das im Zentrum der Pyrenäen in der Region Aragón liegt. Am Donnerstag, den 12.07.2018 machten sich 13 Unerschütterliche aus der Sektion auf den Weg nach Gernika. Mit einem Lufthansa – Gruppenflug landeten wir in Bilbao bzw. Gernika.

Die Wiedersehensfreunde war groß. Der erste Besuch galt eine Pincho Bar (baskisch Pintxo) auf dem Zentralplatz in Gernika. Die Straßen und Plätze in Gernika waren an diesen „normalen“ Donnerstag um 20 Uhr zum Brechen voll. Das gemeinsame Abendessen mit den italienischen Freunden rundete den ersten Tag ab.
Zur 9 stündigen Busfahrt in die Pyrenäen starteten wir um 6 Uhr am Freitag. Alle waren froh ab Benasque endlich die Rucksäcke aufnehmen zu können und den Aufstieg zum Refugio Estós auf dem GR 11 anzugehen. Nach 2,5 Stunden war es geschafft. Die Landschaften waren wieder überwältigend.

Gemeinsam (Gruppe A und B) begannen wir am Samstag die erste Etappe zum Refugio Angel Orús. Zunächst durch einen Zirbenwald und vorbei an kleinen Seen, bis wir auf ca. 2.400 m. Über wunderbare schroffe Felsen hinauf bis auf den Pass La Plana Mountain (2.703m). Über Firnfelder und schöne Felsstufen führte der Weg ins Tal vom Rio Eriste. Die Querungen der teilweise starken Wasserströme waren ein Abenteuer für sich. Bald war das Refugio Angel Orús erreicht.

Am darf folgenden Tag war für die Gruppe A der Gipfel des Posets (3.375 m) das Ziel und für die Gruppe B die Forqueta or Eriste Montain Pass (2.865 m). Um den langen Gehzeiten gerecht zu werden, startete die Gruppe A bereits um 6 Uhr und die Gruppe B folgte um 7 Uhr.

Der Weg zur Forqueta und zum Einstieg zum Gipfel des Posets war schnell gefunden und über die bereits bekannten schönen Felsstufen ging es hinauf zum Ibón (See) de Liardaneta. Ab hier führte der Weg zum Gipfelanstieg über ein sehr steiles und langes Firnfeld. Die weitere Wegführungen hinauf zur Forqueta or Eriste ging zunächst über Geröll bis auf 2.700 m an den Fuß vom Collado de Eriste. Ab da waren wegen der Steilheit der Firnfelder Steigeisen gefragt. Damit konnte die ca. 40° Steigung bei mäßiger Wegspur gut bewältigt werden. Die Aussicht auf der Forqueta nach Westen und Osten war unbeschreiblich schön. Der Abstieg durch das Maciza de Posets verlief zunächst über Firnfelder und später durch schöne Zirbenwälder und war Erholung pur. Ein kühles Bad im Rio Cinqueta rundete den eindrucksvollen Tag ab.
In dem vollen Refugio de Biados (Refugion Viados) wurden wir köstlich bewirtet und Pico Posets leuchtete in der Abendsonne.

Es ist nicht immer Sonnenschein in den Pyrenäen. Die Etappe am Montag sollte auf dem Pico de Chistau (2.794 m) führen aber ein andauernder Landregen ließ es ganz anders kommen. Trotz Wartezeit machte sich die erste Gruppe im Regen auf den Weg entlang dem Rio Cinqueta zur Selbstversorger Hütte, Caban de Aues Cruces auf 2.100 m. Über ein beschädigtes Brückenstück musste im Zusammenfluss des Rio Cinqueta und des Bara rico de Chirstau der reißende Bergbach überquert werden. Nun ging es steil aufwärts zum Joch. Wegen der schlechten Wetterverhältnisse wurde die Besteigung des Gipfels vom Pico de Chistau nicht durchgeführt. Durch das obere Val de Estós ging es hinunter zum Refugio Estós.

Nach einem erholsamen Hüttenaufenthalt begann unser letzter Tag. Wir folgten dem GR 11 talabwärts, um dann bei der Alpe Bartalet den Weg zum Perdiguero einzuschlagen. Auf dem Pleta del Perdiguero wanderten wir weglos Richtung Osten ins Val El Literola. Nach einem erfrischenden Bad im sehr kalten Rio Literola ging es hinunter ins Val Esera und mit dem Bus nach Benasque. In den Räumen der Alpinschule Escuela de Montana de Benasque konnten wir den schönen Tourentag abschließen.

Zurück in Gernika feierten wir den Abschied. Als kleines Geschenk überreichten wir unseren Freunden ein großes Poster (Collage) mit Bildern aller Touren seit 2005 bis 2017.

Vielen Dank an unsere baskischen Freunde für die hervorragende Organisation und das wir mit Euch und den Freunden aus Vicenza eine Strecke vom 65 km mit 5.261 m Anstieg und 4.839 m Abstieg in den Pyrenäen unterwegs sein durften.

Unseren Rückreisetag, begannen wir mit einem ausgiebigen Frühstück in einer Pincho Bar in Gernika-Lumo. Mit der Regionalbahn fuhren wir nach Bilbao und nach einem kurzen Aufenthalt am Guggenheim Museum weiter zum Flughafen.

Eine eindrucksvolle Tourenwoche durch die Bergwelten der Pyrenäen verging leider viel zu schnell. Wir freuen uns jetzt schon auf das Wiedersehen. Denn 2019 werden unsere Freunde aus Vicenza in die Dolomiten einladen.

Text: Bruno und Sybille Kohl; Bilder: Bruno Kohl und Eberhard Wildermuth


Das Verwall – Hüttentour zum Start der Sommersaison 2018

 

Zwischen Arlberg und Silvretta und zwischen dem Paznauntal und Montafon liegt die Verwallgruppe. Der höchste Berg ist der „Hoher Riffler“ mit 3.168 m.

Um, für die geplante Tour in den Pyrenäen, und für den Berg- Sommer wieder die notwendige Kondition und Akklimatisation zu tanken, war das Gebiet südlich vom Arlberg vielversprechend. In Fahrgemeinschaften reisten wir über die A 7, A 96 und A14 an. Der Arlbergpass war ein idealer Startplatz für unsere 11-köpfige Gruppe zu der ersten gemeinsamen Bergfahrt vom Referat Bergsteigen im Sommer 2018.

Vom Parkplatz ging es gleich weglos hinunter ins Verwalltal und auf einem breiten Weg, der auch der Versorgungsweg für die Konstanzer Hütte ist, wanderten wir hinauf auf 1.688 m. Die ursprüngliche Planung über das Kaltenberger Haus zu gehen, mussten wir wegen Umbauarbeiten, aufgeben. Auch die Konstanzer Hütte war wegen des An- und Umbaus eine Baustelle. Anita und Werner Hellweger mühten sich redlich um uns den Hüttenaufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.

Am ersten Tag hatten wir uns den Kleinen Pattriol (2.590 m) als Ziel ausgesucht. Der Einstieg über das Fasultal führte durch schöne Felder mit Alpenrosen. Auf dem Rossboden umrundet man den Gipfel und steigt auf der Flanke zum Verwalltal über Blockfelder zum Gipfel. Leider war die Sicht zum Zeitpunkt unseres Gipfelbesuches sehr eingeschränkt, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Am zweiten Tag war das Wannenjöchli (2.633 m), das wir über den Bruckmannweg erreichten, eine ordentliche Steigerung. Ab 2.300 m mussten wir die ersten Firnfelder queren. Was mit einfachen Trittstufen gelang. Die Begegnungen mit Tieren im hochalpinen Bereich ist immer wieder schön. Die Steinböcke und die Murmeltiere ließen sich fast nicht durch uns stören, so dass wir sie gut beobachten konnten. Nach gut 9 Stunden Gehzeit war unser zweites Ziel die Heilbronner Hütte auf 2.320 m erreicht. Die renovierte Hütte mit 128 Schlafplätzen wirkt sehr nüchtern in den Nebenräumen. Die Schlafräume sind im warmen Holz gehalten was den Gesamteindruck ausgleicht. Mit einem bedeckten Himmel begannen wir den 4. Tag mit der Überschreitung ins Ochsental. Am Rosmannbach hatten wir bald eine Furt gefunden und so ging es die 350 m hinauf auf das Muttenjoch (2.620 m).

Die einfache Besteigung der Gaisspitze (2.779 m) haben sich einige von uns nicht nehmen lassen, da eine schöne Aussicht lockte. Das Panorama über den Verwall und hinauf zur Silvretta war fast ungetrübt. Die Friedrichshafener Hütte war die nächste Unterkunft. In der gemütlichen Hütte ist man als Bergsteiger gleich heimisch. Für den 5. Tag war die Königsetappe zur Darmstädter Hütte am Fuße vom Großen Küchlferner über das Rautejöchli (2.752 m) geplant. Bereits nach dem ersten Joch auf 2.665 m mussten wir erkennen, dass der Firn zu hart war und der Einstieg in die 35° Firnflanke zu sensibel erschien. Somit machten wir uns auf den Rückweg zur Friedrichshafener Hütte und nahmen den Weg über das Schafbichljoch (2.450 m) ins Fausultal und zur Konstanzer Hütte. Anita und Werner freuten sich über unseren Überraschungsbesuch. Am nächsten Morgen ging es durch die Rosannaschlucht zurück nach St. Anton am Arlberg.

Voller neuer Eindrücke aus einer Gebirgsregion, die nicht zu den „Modegebieten“ der Alpen gehört, bestärkte uns in diesem Gebiet nochmals eine Bergfahrt zu unternehmen.

Christoph Senger, FÜL Bergsteigen und Bruno Kohl, Berg-Wanderleiter.


Arbeitseinsatz Pforzheimer Hütte 2018

 

Auch zum Start der Sommersaison gab es auf der Pforzheimer Hütte einiges zu tun.

Unsere neuen Hüttenwirte Sonja Prepstl und Florian Mader haben dem Arbeitsteam enge Termine gesetzt um pünktlich zum 15.06.2018 in die Sommersaison zu starten.

Am 03.06. und 04.06.2018 machten sich Martin Hämmerle und Bruno Kohl mit einem geländegängigen Fahrzeug vom Autohaus Walter und einem Großraumanhänger der Fa. Waldhaus auf den Weg um entsprechendes Material auf die Hütte zu transportieren. Das Hüttenteam hatte zuvor schon den Weg freibaggern lassen. So sind wir gut auf 2100 m an der Seilbahnstation angekommen.

Am 06.06.2018 machten sich dann die ersten vom 12-köpfigen Arbeitsteam auf den Weg.

Als erstes wurden die Arbeiten im Haus in Angriff genommen.

Julius Ritter und Fitz Sinn verpassten dem Treppengeländer einen schönen Holz-Handlauf.

Martin Fretz, unser Elektromeister, Doran Goossen, Sven Hämmerle und Bruno Kohl haben die Verkabelung vom IT, Telefon und Fernsehen vorangebracht. Die Fa. Dunkelberg hat das neue IT- und Telefonnetz in Betrieb gesetzt. Für die neue Verkabelung der Kommunikationstechnik wurden ca. 500 Meter Kabel verlegt um die neue Hüttenkasse, Drucker, Notebook und die neue Telefonanlage mit 5 Nebenstellen zu verbinden. Einige defekte Leuchten in der Küche und im Waschraum, sowie im Außenbereich, wurden ausgetauscht.

Ein Abenteuer der besonderen Art war die Montage vom neuen Kommunikationsseil mit dem Telefonkabel zwischen den Stationen der Materialseilbahn. Das Seil ist vor ca. 3 Jahren abgerissen und wurde nun mit einen Tragseil, einem Telefon-Erdkabel und einen Schutzschlauch der Fa. Witzenmann-Spöck versehen. Die ca. 660 m lange Leitung hängt nun wieder zwischen den Seilbahnstationen und ermöglicht eine bessere Kommunikation zwischen dem Berghaus und der Talstation. Mit der neuen Telefonanlage wird ermöglicht auch die Talstation der Materialseilbahn einzubinden.

Michael und Joachim Becker, die Meistermaler, gaben der Küche und dem Treppenhaus einen neuen Anstrich. Der rutschige Fliesenboden im Eingangsbereich, wurde gegen einen rutschfesten Epoxidharzboden ausgetauscht.

Zwei schöne Bildertafeln zeigen das 360° Panorama vom Zischgeles und im Treppenaufgang empfängt ein großes Bild vom Gipfelkreuz der Haidenspitze die Besucher des Berghauses.

Bernd Reister, Martin Hämmerle und Julius Ritter haben die beschädigte Fassade der Talstation mit einer neuen Holzfassade versehen. Nun passt sich das Gebäude besser der Landschaft an.

Der Zaun hat unter der großen Schneelast in vergangenen Winter stark gelitten und war teilweise ganz zerstört. Flo hat das Holz einfliegen lassen und er hat mit seinem Vater, Hans-Jörg Mader, den Zaun wieder errichtet. Ein Familienteam der Maders hat tüchtig um die Hütte aufgeräumt und es ist kein Altholz mehr zu sehen. Alles zersägt und eingelagert. Vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung.

Thomas Thomsen, unser Wegewart, machte sind auf den Weg zum Gleirschjöchel und zum Zischgeles um die verblassten Wegmarkierungen nachzuarbeiten. Hier sollte auch einmal erwähnt werden, das im Wegebuch, auf der Hütte, sehr viel Lob über die Wegführungen und Markierungen zu lesen ist.

Eine kleine Bergfahrt zum Samerschlag rundete unseren Arbeitseinsatz vom 03.06. bis zum 17.06.2018 ab.

Da wir nicht alle Arbeiten abschließen konnten, wird es vom 25.09. bis 29.09.2018 voraussichtlich nochmals einen Arbeitseinsatz geben.

Dem Team vom Arbeitseinsatz ein herzliches Dankeschön für die geleisteten 895 Std. Unser Berghaus, die Pforzheimer Hütte, mit dem neuen Hüttenteam um Floria Mader kann nun gestärkt in die in die Sommersaison 2018 starten.

Vielen Dank nochmals an alle Helfer für diesen tollen Einsatz.

Euer Bruno Kohl
Hüttenreferent und 2.Vorsitzender


24 h Wanderung 2018

 

Danach warteten alle gespannt 200 Wanderer und 20 Helfer beim diesjährigen 24 Stundenmarsch 75 Kilometer rund um Pforzheim unterwegs

Der Kuckucksruf von Bruno Kohl fehlte auch in diesem Jahr nicht beim 24 Stundenmarsch, der bei herrlichem Wetter knapp 200 Wanderbegeisterte in die Spur brachte. Da Trinken oberstes Gebot war fanden die 14 000 Flaschen Mineralwasser reißenden Absatz. Nur wenige Flaschen waren am Ziel am Weißensteiner Bahnhof noch übrig. Der Event hat inzwischen Kultstatus. Teilnehmer kommen aus Nah und Fern und viele gehören inzwischen zu den Stammgästen und freuen sich auch, sich jährlich mit Gleichgesinnten zu treffen. Wie immer, ging es im Ausbildungszentrum auf der Wilferdinger Höhe los. Der Bezirksvorsitzende des Schwarzwaldvereins vom Bereich Schwarzwald – Pforte Günter Volz  gab nach Informationen von Wanderführer Bruno Kohl den Startschuss, ehe es auf die 75 Kilometer lange Strecke durch Wiesen, Felder und Wäldere ging. Zuvor hatten sich die Teilnehmer in kleinen Gruppen ausgetauscht und ihr Gepäck in das Begleitfahrzeug  gepackt. Es war dann ein endloser Tross, der sich in Richtung Ispringen bewegte, um später in Eutingen  Station zu machen. Über Tiefenbronn, das Mohnbachtal und Oberlegenhardt führte die Strecke nach Grunbach und ins Grösseltal. Rappelvoll war es dann rings um den Weißensteiner Bahnhof. Hier hatten sich Angehörige und Streckenläufer, die nicht alle Etappen mitlaufen konnten versammelt, um die Wanderer zu erwarten.  Ich kann es schaffen, sagte sich auch die 61 – jährige Ursula Keppler, die das dritte Mal dabei war und tatsächlich kam sie dann, zwar etwas lädiert, in Weißenstein an, wo sie ihr Mann mit den Enkelkindern erwartete. Auch die achtjährige Laura war über einige Strecken am Anfang dabei und die siebenjährige Franziska schaffte dann problemlos die letzten Etappen und war von der Tour  begeistert.

Der Härtetest der Tour ist dann immer in der Nacht erreicht, da sich dann auch die Müdigkeit einschleicht. Bei den Mitwanderern waren alle Altersgruppen von sieben bis 80 Jahre vertreten. Die Temperaturen waren optimal, da es auch in der Nacht nicht stark abkühlte und die Freude bei den Ausblicken in die Landschaft groß. Trotzdem brauchte es Durchhaltevermögen und Ausdauer.

Zwei Begleitfahrzeuge mit 20 Helfern versorgten die Wanderer mit Teinacher Mineralwasser, Müsliriegel, Obst und Ersatzkleidung. Wer nicht bis zum Schluss mitlief, hatte die Möglichkeit kostenlos mit Bus und Bahn den Heimweg anzutreten. Die meisten hielten aber durch und waren dankbar für das Naturerlebnis Abend, Nacht und Morgen hautnah zu erfahren. Es war die sechste Wanderung dieser Art, die der Alpenverein, Sektion Pforzheim, der Schwarzwaldverein Bezirk Schwarzwald – Pforte und die Wirtschaftsförderung durchführte. Am Ende waren 75 Kilometer mit 1379 Meter Aufstiegen und 1446 Meter abstiegen bewältigt.

Von den beiden Musikern Erwin Haller und Manfred Strobel begleitet, bewegte sich die Truppe am Zielort zu Bier und Wurst als Stärkung und holten ihre Ersatzkleidung aus dem Begleitbus.  Vor dem Weißensteiner Bahnhof begrüßte Rolf Constantin die teilweise müden Wanderer und lobte sie für ihre Ausdauer. Er dankte dabei vor allem auch den Organisatoren und Helfern.

Logistisch war es nicht einfach, diesen Marsch zu organisieren. Erleichtert haben diesen aber auch viele Sponsoren mit ihrer Unterstützung durch Obst, Mineralwasser und Müsliriegel. Auch an den einzelnen Raststationen klappte die Versorgung. In diesem Jahr gab es auch reichlich Preise, die durch das Hüttenteam mit Florian, Ingrid und Sonja sowie Inge Rebuschat und Günter Volz vom Schwarzwaldverein zusammen mit dem Vorstand des Alpenvereins gezogen wurden. Jeder Wanderer hatte dabei eine Nummer. Im Rückblick versicherten viele Angesprochenen, dass sie auch im nächsten Jahr wieder mitlaufen wollen und lobten die hervorragende Organisation.

rolf constantin


Vizepräsident des Deutschen Alpenvereins überreicht das Gütesiegel auf der Pforzheimer Hütte

 

Bereits bei der Hauptversammlung der Deutschen Alpenvereins in Offenburg im November 2016 erhielt die Pforzheimer Hütte in den Stubaier Alpen auf 2308 Metern Höhe das Umweltgütesiegel und damit eine großartige Auszeichnung im 125. Jahr des Bestehens der Sektion Pforzheim und 90 Jahre nach der zweiten Hüttenweihung.  Da die Verleihung auch immer noch einmal vor Ort erfolgt und es im letzten Jahr nicht klappte, machte sich dieser Tage der Vizepräsident des Deutschen Alpenvereins, der sich mit seinen 1,2 Millionen Mitgliedern zum größten Bergsportverein weltweit entwickelt hat, Roland Stierle, auf den Weg zum Berghaus, um das Gütesiegel vor Ort zu überreichen und sich das Berghaus anzusehen.  Zusammen mit dem Geschäftsleiter für Alpine Raumordnung Hanspeter Mair ging es von St. Sigmund aus zum Berghaus, wobei die letzten 150 Höhenmeter auch von den Alpinisten Kraft verlangten.

Der Hüttenreferent Bruno Kohl erwartete mit einer kleinen Gruppe Schneeschuhwanderer die Gäste des Hauptvereins. Roland Stierle lobte dabei den Einsatz der Hüttenwirtin Ingrid Penz für heimische Erzeugnisse und die ökologisch verträglichen Putzmittel, die Verwendung finden aber auch die Teilnahme an der Kampagne „ So schmecken die Berge „   eine Initiative zur Unterstützung der regionalen Wirtschaft  und ökologischen Berglandwirtschaft, der Pächterin.  Auch die Bewirtschaftung auf regenerative Energieträger und die Umrüstung der Abwasserbehandlung mit einer biologischen Nachklärung auf dem besten Stand der Abwassertechnik trugen dazu bei, dass nun das Berghaus diese Auszeichnung erhielt. Von den 323 Berghütten sind die meisten noch nicht so fortschrittlich aufgestellt und es fehlt ihnen diese Auszeichnung.

Dazu braucht es neben Fachleuten aber auch viele ehrenamtliche Helfer, die in den letzten Jahren Hand anlegten, um das Berghaus mit seinen 68 Übernachtungsplätzen zu einer beliebten Anlaufstelle zu gestalten. Dazu zählen vor allem auch der gelungene Innenausbau, individuelle Beleuchtung der Räume und feuerfeste Türen. 

Beim Abschied lobte Roland Stierle das familiäre Miteinander, die wohltuende Hüttenatmosphäre sowie den professionellen und mustergültigen technischen Anlageaufbau. Alles zusammen ermuntert ihn zum Wiederkommen, war seine Aussage vor dem Abstieg nach St. Sigmund.

In diesen Tagen sind drei Meter Schnee anzutreffen und diese laden nun Schitourengeher und Schneeschuhläufer ein in unberührter Naturlandschaft auszuspannen. Die Schitouren können dabei bis in eine Höhe von knapp 3200 Metern auf den Gleirscher Fernerkogel führen. Auch die Schneeschuhwanderungen von Hütte zu Hütte über die Sellrainer Hüttenrunde finden immer mehr Anhänger. Nachdem die Sektion schweren Herzens von der Hüttenpächterin Ingrid Penz aus familiären Gründen Abschied nehmen muss, konnten der Hüttenreferent und der Vorsitzende der Sektion mit Florian Mader und Sonja Prepstl ein junges Team als Nachfolger gewinnen Beide haben bereits unter Ingrid Penz auf der Hütte über längere Zeit gearbeitet. Sie übernehmen daher nahtlos das Berghaus und führen es durch die Sommersaison.

Das Berghaus ist noch bis 8. April geöffnet. Anmeldungen über Telefon: 0043/5236-521 oder per eMail: pforzheimerhuette@alpenverein-pforzheim.de möglich. Zuvor ist es wichtig, sich über die Lawinengefahr zu informieren.   co

Bild:
Von links nach rechts Vizepräsident Roland Stierle, Hüttenpächterin Ingrid Penz, der Nachfolger Florian Mader, der Hüttenwart Bruno Kohl und sowie der Geschäftsleiter Alpine Raumordnung Hanspeter Mair.


DAV-Sektion Pforzheim bedankt sich mit Ehrenamtsabend

 

Mit einem gemütlichen Ehrenamtsabend bedankte sich die Sektion Pforzheim des Deutschen Alpenvereins bei ihren engagierten, aktiven Mitgliedern und Helfern. Traditionsgemäß fand das Treffen in der Kantine der Pforzheimer Firma Witzenmann statt, die die Sektion eingeladen hatte. Rund 60 Ehrenamtliche konnten sich dort bei einem leckeren Abendessen über die Berge, das Klettern oder geplante Aktionen austauschen.

„Das ist bereits der zehnte Ehrenamtsabend, den die Sektion ausrichtet“, freute sich der Vorsitzende Rolf Constantin. Ins Leben gerufen worden, sei der Ehrenamtsabend unter dem langjährigen, ehemaligen Vorsitzenden Dr. Walter Witzenmann, nach dem auch das Sektionszentrum mit Kletter- und Boulderhalle auf der Wilferdinger Höhe benannt sei. Alle zwei Jahre wird die Veranstaltung durchgeführt. Gedankt werden soll damit all den ehrenamtlichen Helfern, Gruppen-, Fachübungs- oder Jugendleitern, ohne deren Engagement die Vereinsarbeit nicht funktionieren würde. Und da sei einiges zu tun, so Constantin: „Schließlich ist die Sektion Pforzheim in den vergangenen zehn Jahren um rund 1000 Mitglieder gewachsen.“ Entsprechend bemüht sei man, ein angemessenes Angebot mit Gruppen, Ausfahrten oder Kletterkursen anzubieten.

Constantin blickte auch zurück auf die jüngsten Veränderungen in der Vereinsführung. Er dankte Daniel Grammel und Stefan Piskurek, die das Ausbildungsreferat über längere Zeit kommissarisch geleitet hatten und freute sich, dass mit Andrea Kern nun erstmals eine Ausbildungsreferentin gewonnen werden konnte. Ihr und ihrem Stellvertreter, dem erfahrenen Jörg Stähle, wünschte er gutes Gelingen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass nun auch zusammen mit Bruno Kohl und Christian Langer, den neuen stellvertretenden Sektionsvorsitzenden, die anstehenden Aufgaben gemeinsam angepackt werden können.

Als besonderes Dankeschön konnten die Ehrenamtlichen diesmal einen „Buff“ mit nach Hause nehmen – ein Schlauchtuch, das sich sowohl als Schal, wie auch als Mütze nutzen lässt. So können die Mitglieder der Pforzheimer DAV-Sektion bei künftigen Bergtouren gemeinsam im modernen, aber zugleich alpenvereinstypischen Edelweiß-Look präsentieren. Sve

 

BU: Schick und praktisch: Mit einem „Buff“ – einem Schlauchtuch – im Alpenvereinslook mit Edelweiss-Aufdruck bedankte sich die Sektion um den Vorsitzende Rolf Constantin (links) bei ihren engagierten Mitgliedern. Foto : Bernhagen