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Neues aus der Sektion


Pforzheimer Berghaus ab 9. Februar wieder geöffnet – Pächterin nimmt Abschied vom Berghaus mit der Wintersaison.

 

Die Wintersaison des Pforzheimer Berghauses in den Stubaier Alpen beginnt am 9. Februar. Ab dieser Zeit können wieder Winterbegeisterte das Berghaus mit Skiern oder Schneeschuhen Pforzheims höchstgelegenes Haus auf 2308 Metern Höhe ansteuern. Die Schneelage ist im Augenblick hervorragend.

Gleichzeitig ist die Wintersaison, die bis April andauert, auch ein Abschied nehmen von unserer Pächterin Ingrid Penz, die rund zwölf Jahre dieses Berghaus mit großer Liebe und Sorgfalt betreut und aus familiären Gründen letztmals die Gäste mit ihren Knödel- und Krautwickelspezialitäten verwöhnen kann. Für viele, die auch ihren Apfelstrudel lieben, ist es die letzte Möglichkeit sich von ihr persönlich betreuen zu lassen. Viele Bergfreunde aus Pforzheim und der Region hat sie in den Jahren ihres Wirkens mit ihrer Küche begeistert. Von daher bewegen sich sicher in den nächsten Monaten mehr Gäste als sonst hinauf zur Pforzheimer Hütte, die mit Zimmerlager und Winterraum über 70 Lager und Bettenplätze verfügt.

Gerade in den Wintermonaten ist das Haus als Anlaufstätte für Wintersportler begehrt, da keine Loipen und Skilifte, die  Naturlandschaft  beeinträchtigen und somit ein tolles Schneevergnügen gewährleistet ist.

Leider gab es vor kurzem auch ein unschönes Erlebnis. Mit brachialer Gewalt wurde die Geldkasse im Winterraum aufgebrochen und der geringe Inhalt entnommen. Zusätzlich haben die Einbrecher / Rudys, den vom Hüttenteam auf gut glauben zur Verfügung gestellten kleinen Biervorrat geplündert und die Flaschen im Hof zerschlagen.  Die Folgekosten sind jedenfalls wesentlich höher als der Betrag, der  in der Kasse war. Nicht nachvollziehbar ist es, dass es nun auch auf Bergeshöhen zu solchen Diebstählen kommt. Der Winterraum steht in nicht bewirtschafteten Zeiten allen Bergfreunden zur Verfügung, die sich mal eine kurze Auszeit nehmen und Bergsteigen oder Skifahren wollen.  So ist der Winterraum immer zugänglich.

Wer sich nun zum Wintersport zum Berghaus bewegen will, sollte sich per Telefon oder FAX über  0043/52 36 – 521 mit Ingrid Penz in Verbindung setzen oder über eine eMail: pforzheimerhuette@alpenverein-pforzheim.de sich bei ihr anmelden.

Der Zustieg zum Berghaus erfolgt von St. Sigmund im Sellraintal aus und ist in zwei – bis drei Stunden Aufstieg leicht erreichbar. Wichtig ist, im Winter den Lawinenlagebericht zu lesen und die notwendige Lawinenausrüstung dabei zu haben. Vor dem Aufstieg auf jeden Fall sich beim Hüttenteam informieren, ob eine akute Lawinengefahr besteht. Der Hüttenzustieg für die Winter- als auch Sommerzeit ist unter www.alpenverein-pforzheim.de beschrieben.

co


Pforzheimer Hütte: Abschied von der Hüttenwirtin Ingrid

 

Liebe Mitglieder der Sektion Pforzheim,

Abschied ist immer traurig und uns von Ingrid verabschieden zu müssen, tut sehr weh. Sie hat in den zwölf Jahren, die sie das Berghaus als ihre Heimat angesehen hat  dafür gesorgt, dass es zu einer beliebten Anlaufstelle für unzählige Bergfreunde in Pforzheim und der Umgebung  geworden ist. Ihre Küche war dabei unübertroffen. Wir denken dabei auch an die Knödelproduktion bei  unserem 125 –jährigen Jubiläum. Sie hatte dabei auch ein herzliches Miteinander gepflegt und war uns so richtig ans Herz gewachsen. Ihre nepalesischen Abende mit dem entsprechenden Buffet haben dabei zu einer weiteren Bereicherung ihrer exzellenten Küche beigetragen Ob Topfenstrudel, Krautwickel oder Knödel in der Küche war sie ein Tausendsassa. Großen Wert hat sie dabei auch auf die Tisch – und Raumgestaltung gelegt.

Jeder Besucher war für sie ein Gast, der sich auf dem Berghaus wohlfühlen sollte. Mit ihr haben wir so die Einweihung des Gipfelkreuzes auf der Haidenspitze, das 90 – jährige Bestehen des Berghauses und das 125 – jährige Bestehen der Sektion feiern dürfen und ohne ihren großartigen Einsatz wäre es auch nicht zur Auszeichnung unseres Berghauses bei der Hauptversammlung 2016 in Offenburg gekommen.

Liebe Ingrid,  

wir wissen, dass Du Dir diese Entscheidung Abschied vom Berghaus zu nehmen schwer fiel, denn das Haus war für Dich eine zweite Heimat, das war immer zu spüren, wenn man Dir in luftiger Höhe begegnen durfte. Wir danken Dir recht herzlich für Dein großes Engagement für die Sektion  und wünschen Dir Gesundheit weiterhin viel Freude mit Deinen Freunden in Nepal für die Du ja jetzt mehr Zeit hast und wir wünschen uns, dass der Kontakt mit Dir auch weiterhin erhalten bleibt. 

Rolf Constantin

Vorsitzender der Sektion

 


Eure Hüttenpächterin Ingrid Penz informiert!!

Liebe Freunde der Pforzheimer Hütte!

Auch wenn es viele von Euch im ersten Moment nicht verstehen wollen, aber ich werde mit der Wintersaison 2018 meinen Vertrag vorzeitig im gegenseitigen Einverständnis beenden.

Es ist für mich ein schwerer Schritt, den ich aus ganz persönlichen/familiären Gründen vollziehe. Kein Frust oder sonstige Unstimmigkeiten sind der Grund. Im Gegenteil, alle in der Sektion Pforzheim, waren bemüht stets ein gutes Miteinander zu pflegen. Ich habe immer ein offenes Ohr bei den Sektionsverantwortlichen gefunden. So ist es uns gelungen, unsere geliebte Pforzheimer Hütte, Euch den Sektionsmitgliedern und den vielen Freunden der „Sellrainer Hüttenrunde“ und den Besuchern aus dem Tal näher zu bringen.

Viele von Euch sind als Gäste gekommen und als Freunde geblieben.
Dafür meinen innigsten Dank.

Was bleibt im Herzen zurück? Ein wunderbares Gefühl einer fast 12-jährigen erfüllten und erfolgreichen Hüttenbewirtschaftung. Zu erleben, wie die Hütte in vielen Bereichen renoviert und modernisiert wurde. Der Umstieg auf eine sinnvolle, umweltfreundliche und ökologische Energietechnik, vor allem für den Winterbetrieb. Kurzum, ein sehr gutes Gefühl, dass wir für die Pforzheimer Hütte die Weichen für das 21.Jahrhundert gestellt haben.

Ich wünsche der Sektion Pforzheim eine glückliche Hand bei der Suche nach einem Nachfolger und ich werde dem Nachfolger gerne mein Wissen weitergeben und wenn nötig mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Lieber Rolf,
Lieber Bruno,
Lieber Thomas,
Liebe Verantwortlichen der Sektion,
Liebes Team vom Arbeitseinsatz Pforzheimer Hütte,

meinen aufrichtigen Dank für Euer unermüdliches Arbeiten und die schönen gemeinsamen Stunden. Unser Berghaus war mir viele Jahre Heimat und ich werde mit Freude an diese wunderbare Zeit denken.

In großer Verbundenheit und Liebe

Eure Ingrid Penz


Sektion Pforzheim hat erstmals eine Ausbildungsreferentin

 

Herzlich Glückwunsch Andrea Kern!

Die Sektion Pforzheim hat erstmals eine Ausbildungsreferentin. Bei der Zusammenkunft der Fachübungsleiter unter dem Vorsitzenden der Sektion, am 8. Januar 2018, wählten die Anwesenden Andrea Kern zur neuen Ausbildungsreferentin und Jörg Stähle als Stellvertreter.

Nach zweijähriger kommissarischer Leitung dieser wichtigen Funktion in unserer Sektion ist dieses Amt nun wieder kompetent besetzt. Rolf Constantin dankte dabei Daniel Grammel und Stephan Piskurek für die zweijährige Überbrückung durch ihre kommissarische Leitung und dem Leitfadengremium für ihre erfolgreiche Arbeit, um den wichtigen Ausbildungsbereich möglichst risikofrei führen zu können.    

Vorstand und Beirat wünschen den beiden Gewählten eine erfolgreiche Arbeit für die Sektion und ein gewinnbringendes Miteinander.    
co


50 Jahre Wildpark Pforzheim. Der Alpenverein Sektion Pforzheim ist mit dabei.

 

Der Wildpark Pforzheim am Eingang zum Hagenschieß ist ein Ort der Erholung, Freizeit und Entspannung für Klein + Groß.

Unsere Sektion Pforzheim, als Verein, der sich Natur- und Umweltschutz in die Satzung geschrieben hat, ist im Jubiläumsjahr 2018 mit zwei Veranstaltungen dabei.

Ein buntes und abwechslungsreiches Programm wird im Jahr 2018 angeboten.

Es startet im März mit einem „Ostermarkt und Osterbasteln“ und endet im Dezember mit „Wild(e) Weihnachten“

Unsere Naturschutzreferentin, Barbara Schwager, und unserer Hüttenreferent, Bruno Kohl, sowie der Leiter des Wildparkes Carsten Schwarz, laden zu folgenden gemeinsamen Veranstaltungen ein:

Samstag 12. Mai 2018 um 15 Uhr
„Der Wald und seine Geheimnisse“ Kleine Wanderung auf dem Naturpfad zwischen Wildpark und Seehaus.
Treffpunkt: Wildparkstüble, Tiefenbronner Straße 100

Samstag 30.06.2018 um 21 Uhr
„Die Tiere der Nacht zwischen Wildpark und Seehaus“ Wir versuchen den nachtaktiven Tieren, wie z.B. den Fledermäusen auf die Spur zu kommen.
Treffpunkt: Wildparkstüble, Tiefenbronner Straße 100

Das gesamte Programm im Jubiläumsjahr 2018 finden Sie unter www.pforzheim.de

 

 


Neue Kletterwände

 

Liebe Freunde der Kletterhalle,

nach hoffentlich erholsamen Festtagen und einem guten Rutsch ins neue Jahr strahlt auch unsere Kletterhalle an drei Sicherungslinien neu!

Während der Sperrung der Kletterhalle in der Woche vom 08.12 bis 12.12.17 wurden Mängel aus dem jährlichen Wartungsbericht der Kletteranlage durch die Firma T-Wall korrigiert. Durch verschärfte Normen für Kletterwände, die im März 2017 vom Hauptverband herausgegeben wurden, waren drei unserer Sicherungslinien in der Kletterhalle nicht mehr normkonform. Dabei wurde folgendes verändert:

1.     Wer sich bereits immer vor dem Geländer an der linken Bahn der Kinderwand gefürchtet hat, weil er bei einem Sturz drauffallen könnte, darf nun in einer schönen senkrechten Eckverschneidung klettern. Aufgrund des vorgeschriebenen Abstands zu jeglichen Hindernissen wurde eine weitere Bahn übers Eck am Jugendlager eingezogen. Da der Abstand der Hakenreihe 1,50 m zum Ende der Bahn betragen muss, ist in dieser neuen Bahn nur ein Umlenker und keine Haken verbaut.

2.     Die Sicherungslinien links und rechts des Pyramide-Überhangs hatten unregelmäßige, nicht normkonforme Hakenabstände. Diese wurden in beiden Bahnen korrigiert, sodass man jetzt anstatt 5 Haken 6 Haken plus Umlenker pro Bahn vorfindet. Es wurden aber nicht nur die Hakenabstände korrigiert, sondern ebenfalls die Kletterbahnen nach vorne gezogen. Dadurch verschwand der Kamin links des Überhangs und macht nun einem leichten Überhang mit der Steilheit des Pfeilers Platz. Rechts des Pyramide-Überhangs wurde die Bahn plan mit den senkrechten Wänden rechts gesetzt. Diese Schönheitskorrekturen wurden vorgenommen, da beide Kletterbahnen nur sehr begrenzte (eintönige) Möglichkeiten der Kletterei und des Routenbaus zuließen. Durch den Umbau links des Überhangs entstand nun eine schöne Bahn mit überhängender Verschneidung im oberen Teil. Rechts des Überhangs hat man nun Platz und fühlt sich nicht mehr beengt durch den Versatz der Wände.

Im Zuge der größeren Umbaumaßnahmen wurden auch noch andere notwendige Aktionen durchgeführt. Es wurden die Umlenker im großen, grauen Überhang durch neue ersetzt und die Ringösen und Schraubglieder der Expressen im Dach des Überhangs ausgetauscht.

Der Umbau wurde durch den Vorstand der Sektion genehmigt und kostete ca. 17 000 €. Davon werden 30 % der Kosten vom Badischen Sportbund übernommen. Ein Dank gilt hier auch unserem Finanzvorstand Frank Nauheimer, der im BSB eine vorzeitige Baufreigabe erwirkte, sodass die Umsetzung schnell von statten gehen konnte. Auch die Stadt Pforzheim erteilte eine vorzeitige Baufreigabe und wird voraussichtlich ebenfalls einen Teil der Baukosten übernehmen. Damit halten sich die Kosten, die der Verein tragen muss, im Rahmen.

Weiterer Dank geht an das Team von T-Wall, die wie bereits beim Bau der Boulderwand, schneller als geplant fertig wurden und sogar Zeit fanden, unsere Plexiglas-Scheibe im Überhang-Dach zu putzen ????.

Vielen Dank auch an die Mitglieder des Schrauberteams, die vor dem Umbau halfen, abzuschrauben und das Geländer zu entfernen, um nach dem Umbau die neuen Bahnen mit frischen Kletterrouten zu bestücken.

Ein kleines Schmankerl erwartet uns aber noch: T-Wall liefert als Naturalrabatt neue Klettergriffe im Wert von ungefähr 600 €.

Viel Spaß beim Klettern und Ausprobieren der neuen Bahnen und Routen in unserem Sektionszentrum!

Chris Langer (Kletterwandbetreuer)

 

 


Neue Touren und Boulder

 

Liebe Kletter- & Boulderfreunde,

an den Wänden hat sich einiges getan. Das Schrauberteam und freiwillige Helfer haben in der Woche vom 23. bis 27.10. neue Touren und Boulder geschraubt. Sicher fallen euch die knallpinken, neuen Griffe auf. Damit ist unter anderem im Boulderbereich ein schönes, einfaches aber langes Dach geschraubt. An der Boulderwand hat sich sowieso viel geändert. Wir haben jetzt 44 statt 38 Boulder und einen senkrechten Wandteil voller Griffe für Technikübungen.
Die Boulder verteilen sich wie folgt auf die Schwierigkeitsgrade:

UIAA Grad:      Farbe Schilder:     Anzahl:
2- bis 4+             grün                         6
5- bis 6-              blau                         8
6  bis 7                gelb                        13
7  bis 8                weiß                        11
8+ n. o. offen       rot                           6


Auch an der Vorstiegswand gibt es neue Touren und der alte Pyramide Überhang hat sich stark verändert. Die Platten sind neu angeordnet. Bewertungen für die neuen Touren gibt es dann ab dem 8. November.

Trotz der bereits knapp 500 geleisteten Arbeitsstunden des Schrauberteams ist es für dieses Jahr damit noch nicht genug. Vom 4. bis 8.12. ist der Wandbauer T-Wall in der Halle. T-Wall baut vorne die Eckverschneidung, so dass wir nicht mehr auf das Geländer fallen können. Außerdem werden bei zwei weiteren Bahnen, dem Kamin und der ersten Bahn rechts des alten Überhangs die Hakenabstände an die neue Norm angepasst.

Chris Langer
Kletterwandbetreuer


Boulderwand am Sonntag, 22.Oktober 2017, von 10 bis ca. 13 Uhr gesperrt

 

"Liebe Kletterer,

am Sonntag, 22.Oktober 2017, schraubt das Schrauberteam einen Teil der Boulderwand ab. Aus diesem Grund ist die Boulderwand an diesem Tag von 10 bis ca. 13 Uhr gesperrt. Ab 13 Uhr können die restlichen Boulder wieder geklettert werden.
An den Vorstiegswänden kann ohne Einschränkungen den ganzen Sonntag geklettert werden.

Wir bitten um euer Verständnis!

Kletterwandbetreuer
Chris Langer "


Alpinmesse Innsbruck 2017

 

Lust auf Berge

Die Alpinmesse Innsbruck öffnet auch diesen Herbst wieder ihre Tore und zeigt von 11. bis 12. November, was in Sachen Bergsport im Trend liegt. Vor allem aber präsentiert die einzige Bergsport-Messe Österreichs neben den neuesten Produkten und Entwicklungen den aktuellen Wissensstand der Lawinenwarner, Bergführer und alpinen Institutionen. Seit über 10 Jahren ist die Alpinmesse Innsbruck nun schon Treffpunkt für alle, die die Berge lieben und sich gerne dort bewegen. Und das Spektrum wird immer breiter. Zum Skifahren, Tourengehen und Freeriden haben sich längst Klettern und Trailrunning gesellt. Neben den über 200 Ausstellern sind es auch das Alpinforum, die Multimedia-Shows, Vorträge und Workshops, die zur Vorbereitung auf den neuen Winter nach Innsbruck locken.

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Ab 01.07.2017 haben wir neue Gechäftsstellen-Öffnungzeiten

 

Ab dem 01.07.2017 haben wir erweiterte Öffnungzeiten unserer Geschäftsstelle.
Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr.


Jahresbücher zu verschenken


Liebe Mitglieder und Freunde der Alpinismus,

unsere Sektion hatte in Ihrem Bücherbestand bis zu fünf Bände des Jahrbuches ab dem Jahr 1879.
Wir verschenken die Bücher an alle interessierten Mitglieder der Sektion, aber auch Mitglieder anderen DAV und OeAV Sektionen können von dem Angebot gebracht machen.
Bitte kommen Sie zu den bekannten Geschäftszeiten in unser Sektions- und Kletterzentrum und suchen Sie sich die Bücher aus, die Sie gerne haben wollen. Das Angebot ist befristet bis 31.12.2017.
Ein Versand ist möglich. Bitte überweisen Sie uns pro Band 10 € als Bearbeitungsgebühr auf das bekannte Konto bei der Sparkasse Pforzheim Calw. Stichwort: „Alte Jahresbücher“
Wir hoffen, dass viele Freunde des Alpinismus von diesem Angebot Gebrauch machen.
 
Herzliche Grüße
Ihr Geschäftsstelle
 
Rückfragen bei Ines Thomsen oder Bruno Kohl.


125 Jahre Sektion Pforzheim im Bürgerhaus Buckenberg

Haidach begangen – 100 Jahre stellte die Familie Witzenmann die Vorsitzenden

Die Sektion Pforzheim konnte am 22.Oktober 2016 im Bürgerhaus – Buckenberg - Haidach ihr 125 jähriges Jubiläum begehen. Rund 200 Gäste fanden sich neben Bundes-, Landes – und Kommunalpolitik sowie Oberbürgermeister Gert Hager im herbstlich geschmückten Saal des Bürgerhauses ein. Auch der Sport war gut vertreten. Eine ganze Anzahl Helferinnen und Helfer waren nicht nur beim Herrichten des Raumes aktiv sondern auch am Abend selbst. Ein großes Lob gilt dabei den Jugendlichen unter Daniel Grammel, die bei der Versorgung der Gäste und beim Eindecken und Abbau mithalfen. 1200 Knödel unterschiedlichster Art hatte unsere Pächterin Ingrid Penz mit ihrem Team vorbereitet. Dazu gab es verschiedene Salate. Das Trio Stefan, Jürgen und Petra Wöhr verstanden es mit Stubenmusik und ihren Alphörner für die richtige musikalische Einstimmung und Begleitung zu sorgten.

Jürgen Epple, der Vizepräsident des rund 1,2 Millionen Mitglieder starken Alpenvereins, gratulierte der Sektion Pforzheim im Namen des Präsidiums. Er lobte dabei auch das große Engagement von vielen Ehrenamtlichen und überreichte Rolf Constantin eine komplette neue Kartensammlung der Alpen, die nun Mitglieder bei ihren Touren ausleihen können. Bernd Kielburger, der Vizepräsident des Badischen Sportbundes zeigte sich stolz auf die Bereicherung des Sportbundes durch den Alpenverein. Vor allem lobte er das Miteinander und die Freude am Bergwandern und Klettern. Auch der Oberbürgermeister Gert Hager unterstrich die Bedeutung der Sektion Pforzheim für die Stadt und die Region.

Ein Rückblick in die bewegte Vergangenheit der Sektion Pforzheim, die in der langen Geschichte nur sechs Vorsitzende hatte, nahm Rolf Constantin vor, das durch anschauliches Bildmaterial von Bruno Kohl die einzelnen Stationen in der Entwicklung aufzeigte. Einen großen Anteil hat hier die Familie Witzenmann. Nach Emil und Adolf Witzenmann war Dr. Walter WItzenmann  70 Jahre hindurch Vorsitzender. Die Brüder Emil und Adolf Witzenmann gehören zu den letzten der sogenannten klassischen Erschließer der Alpen, die vor allem auch in den Dolomiten wesentliche Erstbegehungen durchführten. Daher ist auch ein Felsturm in den Sextener Dolomiten in Cima Witzenmann benannt. Adolf Witzenmann hatte sich auch große Verdienste im Hauptverein erworben und Dr. Walter Witzenmann zählte nach dem zweiten Weltkrieg zu den Neugründern in Würzburg, was ihm den Namen der sogenannten zwölf Apostel des Alpenvereins einbrachte.

Der Gründungsversammlung am 28. Dezember 1891 traten 87 Mitgliedern bei. Heute zählt die Sektion 3500 Mitglieder. Durch die zerstörte Stadt Pforzheim waren die Aktivitäten der Sektion nach dem zweiten Weltkrieg unterbrochen. Doch bereits am 30. Mai 1947 begann im damaligen Lokal Hoheneck der Neuanfang.  1898 fasste der kleine Verein mit 120 Mitgliedern den Beschluss eine Hütte zu errichten. Am 20. August 1901 kam es zur Einweihung der ersten Pforzheimer - Hütte auf 2250 Metern Höhe am Schlingpass. Bald danach entstand der gewagte und abenteuerliche Felssteig über der Uinaschlucht. Nach dem ersten Weltkrieg ging das Berghaus 1919 an Italien verloren aber am 5. September 1926 stand dann die neue Hütte, das Adolf Witzenmann Haus, im Gleirschtal auf 2305 Metern Höhe. Es hatte in der 90- jährigen Geschichte drei rührige Hüttenwarte. Fritz Kast und Roland Volz waren über Jahrzehnte aktiv ehe Bruno Kohl dieses Amt dieses Amt übernahm.

Eine Reverenz um die Verdienste des Deutschen Alpenvereins an Dr. Walter Witzenmann war die erste Hauptversammlung nach der Wiedervereinigung 1990 In Pforzheim. Auch die Austragung eines Boulderwettbewerbs hatte der DAV in Pforzheim durchgeführt. Als dann die das Sektions – und Ausbildungszentrum, das Walter - Witzenmann – Haus auf der Wilferdinger Höhe 1996 stand kam es zu ständig steigenden Mitgliedzahlen.     

In gemütlicher Runde und bei entsprechender musikalischer Umrahmung klang dann der festliche Abend aus.


Sherpa Rallye 2016 Pforzheimer Hütte

Einmaliges Kräftemessen der slowakischen Sherpas in den Alpen.

Die Träger der Hohen Tatra haben zu ehren Ihres in einer Lawine gestorbenen Freundes und Trägerkollegen Dusko Hudak das diesjährige Kräftemessen im Gleirschtal ausgetragen. Mit Lasten von 60 kg für die Männer und 20 kg für die Frauen sind die Sherpas am 08.10.2016 um 11:00 Uhr am Parkplatz Gleirschtal St. Sigmund im Sellrain gestartet. Mit exotischen Lasten zogen 45 Männer und 15 Frauen zur Gleirschalm hinauf und weiter zur Pforzheimer Hütte. Es musste ein Höhenunterschied vom 740 hm bewältigt werden.

Nach 1 Std. 16 Minuten ist die erste Frau Lena Miklová auf der Pforzheimer Hütte auf 2308 m angekommen. Zweite war Laura Vnenéáková mit 1 Std. 19 Minuten und drittschnellste Frau Dirke Paliderová mit 1 Std. 21 Minuten.

Als ersten Mann kam Rasto Goriscak nach 1 Std 31 Minuten mit seiner Last von 60 kg auf der Pforzheimer Hütte an. Der letzte Mann benötigte für die Strecke 3 Std. und 21 Minuten um auf 2308 m anzukommen.

Nach dieser Anspannung war diese in Siegerehrung abgebaut und auch die anschließende Krönung der schönsten Trägerin wurde mit viele Lachen und Tanzen begangen.

Als schönste Trägerin wurde von der Erotikkommission Frau Lenka Hiklova gekürt. Die ersten drei schönsten Trägerinnen bekamen ein Herz aus Zirbelholz, dass von unserem Exbürgermeister Karl Kapferer selbst geschnitzt wurde. Die schönste Last hatte Mária Leitnerova die neben Ihrem 1-jährigen Kind mit 11 kg noch weiter 9 kg auf die Hütte getragen hat. Sie hat 1 Std. 42 Minuten für die ca. 740 hm Anstieg benötigt was eine sehr gute Zeit ist.

Die ersten drei Preise waren feinster Zirbelschnaps von dem nach dem Hüttenabend fast nichts mehr über geblieben ist. Das wunderbare Black Forest Ale der Privatbrauerei Ketterer, dass die Träger und Trägerinnen zuvor vom Parkplatz zur Hütte getragen hatten, ließ alle Herzen höher schlagen. Es war im wahrsten Sinne der Worte in „Aller Munde“.

Der anschließende Hüttenabend mit dem hervorragenden Schweinebraten mit Kraut und Knödel ließ kein Auge trocken. Natürlich ging es nicht ohne den feinen Zirbelschnaps, den die Sieger in einer 3 Literflasche als Ehrenpreis der Pforzheimer Hütte gewonnen hatten.

 

Weiter Infos mit vielen Bildern auch unter:

http://sherpa-rallye.vetroplachmagazin.sk/xxxii-sherpa-rallye-2016-pforzheimer-hutte-1435