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24h-Wanderung 2017
24h-Wanderung 2017
24h-Wanderung 2017
24h-Wanderung 2017

24h Wanderung 2017

150 Wanderer machten sich vom 6. Auf 7. Mai durch den Kraichgau auf den Weg

Zum 5. Mal organisierte die Sektion Pforzheim unter der Federführung von Hüttenreferent Bruno Kohl und Inge Rebuschat vom Schwarzwaldverein Bezirk Schwarzwaldpforte unterstützt von zahlreichen Sponsoren sowie der Wirtschafts – und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) einen 24 Stundenmarsch, der in diesem Jahr durch den Kraichgau führte. Auch der Wildpark war mit im Boot. Dort fand dann auch das Abschlussfest mit musikalischer Unterhaltung von Manfred Strobel und Erwin Haller sowie die große Tombola statt, wofür jeder Teilnehmer an der Tour die rund 80 Kilometer über Stein, Göbrichen, Maulbronn, Mühlhausen und Wimsheim führte, ein Los bekam. In 21 Stunden waren bei teilweise richtigem Nieselwetter 1200 Auf – und 1190 Abstiege zu bewältigen. Mancher humpelte Barfuß zum Ziel, da ihn die Blasen drückten. Andere hatten mit ihren Waden Probleme aber alle Angesprochenen waren glücklich dabei gewesen zu sein.

Es war ein gewaltiges logistisches Problem bis die Tour stand und auch die entsprechende Vortour fehlte nicht. Ein Begleitteam sorgte nicht nur für die sichere Überquerung von Strassen sondern auch dafür, dass niemand verloren ging. Zwei Begleitfahrzeuge mit Getränken, Müßliriegel, Bananen und Äpfel sowie mit entsprechenden Säcken bepackt, damit auch die Kleidung gewechselt werden konnte, waren, wenn nötig, immer schnell erreichbar. Wie ein leuchtender Lindwurm bewegten sich die Teilnehmer in der Nacht mit ihren Stirnlampen durch die Landschaft.

Bei der Aufbruchsstimmung im Walter – Witzenmann – Haus waren überall Gruppen anzutreffen, die sich auf das Ereignis einstimmten und auch letzte Anmeldungen nahm Bruno Kohl noch entgegen. Daneben hatte das Schwarzwald/Radio unter Felina Armbruster an einem Stand im Haus Stärkemittel mitgebracht.

Punkt zwölf erfolgte der Startschuss und 150 Wanderer machten sich teilweise auch mit Hunden auf den Weg zur ersten Etappe. Hier warteten in der Gemeinde St. Bernhard in Stein die Ministranten und jeder, der wollte, konnte sich an Hefezopf und Kaffee und Tee stärken. Zuvor hatte die Wanderer am Eisinger Loch einen großartigen Blick auf die Landschaft bei sonnigem Wetter werfen können. Über den Schalkenberg war dann das Clubhaus in Göbrichen erreicht. Mit Kartoffelsuppe mit oder ohne Wurst war für die Auffrischung verlorener Kalorien gesorgt. Bei den Elifinger Weinbergen hätte sich mancher gerne einen guten Tropfen zu sich genommen. Nach kurzer Rast im Klosterhof in Maulbronn ging es zur Waldgaststätte des TSV Maulbronn zu Wurst – und Käseweck, ehe dann um Mitternacht die Gruppe das Vereinsheim in Mühlhausen an der Enz ansteuerte um sich mit der Mitternachtssuppe etwas Warmes einzuverleiben ehe es hinauf nach Großglattbach ging. Viele bezeichneten diese Phase als härteste Strecke, da so langsam die Müdigkeit in den Gliedern steckte. Als dann am Morgen Wimsheim erreicht war und die Feuerwehr ein opulentes Frühstück parat hatte, war der Akku rasch für die letzte Reststrecke aufgeladen. Der Weg zur Burgruine Liebeneck erhielt danach eine leichte Änderung. Wegen des Bannwaldes ging es unten im Tal entlang.

Gegen 11 Uhr kam dann der Tross, teilweise abgekämpft und mit kleineren Blessuren gezeichnet im Wildpark an. Mit den beiden Musikern Manfred und Erwin bewegten sich die 120 Teilnehmer, die durchgehalten hatten, zu Bier und Wurst als Stärkung, holten ihre Habseligkeiten in den entsprechenden Säcken ab und warteten gespannt auf die Gewinnlose. Hier wirkten dann Fritz Kautz, der Vorsitzende vom Schwarzwaldverein Bezirk Schwarzwaldpforte, die WSP mit Ingrid Hoheisen und Rolf Constantin mit. Mancher hatte sich dabei aber bereits auf dem Heimweg begeben und bekommt seinen Gewinn zugestellt. Einige hatten bereits alle fünf Touren mitgemacht und andere berichteten, dass sie nach langer Zeit mal wieder Kontakt zu ehemaligen Bekannten aufnehmen konnten. Alle sprachen sich lobend über die hervorragende Organisation unter Bruno Kohl und dem Organisationsteam aus und bekamen dafür auch den entsprechenden Beifall. Stressabbau, Naturerfahrung zu ungewohnten Zeiten und Gemeinschaft waren für viele die Erfahrungen, die sie nicht missen wollten. Nicht alle liefen die ganze Strecke mit. Zehn Wanderer stiegen nach Maulbronn aus. Wegen Erschöpfung gaben weiterer zehn in Mühlhausen auf. Für diesen Zweck war das Begleitfahrzeug gut, das als Lumpensammler diente. Mancher konnte auch erfahren, dass er mehr leisten kann, als er glaubte. Die Disziplin der Wanderer begeisterte Bruno Kohl und das Alter der Mitwanderer reichte von 14 bis hin zu 82 Jahren. Viele warten bereits gespannt wohin die nächste Tour führt.

rolf constantin


MomenTour

MomenTour mit Anlaufstelle für die Sektion Pforzheim im Kongresszentrum

Auch in diesem Jahr brachte sich die Sektion mit einem Stand bei der Regionalmesse, die MomenTour im Pforzheimer CCP ein. Die Messe präsentierte über drei Tage Angebote für Kurzreisen und Tagestourismus. Die 80 Anbieter kamen aus dem Umfeld wie Knittlingen und Liebenzell aber auch aus Kempten und Saarlouis.

Für Unterhaltung auf der Messebühne war entsprechend gesorgt und die einzelnen Regionen waren dabei auch in ihrer Landestracht vertreten. Am Messeabend kommt der Austausch untereinander nicht zu kurz. Schwarzwaldverein und die Sektion Pforzheim warben gemeinsam für die diesjährige 24 Stundenwanderung, die durch den Kraichgau führt.

Leider war die Werbetrommel in diesem Jahr nur sparsam gerührt. Von daher fanden sich am Freitag und Samstag wenige Besucher ein. Leider sind die Helfer am Sektionstand immer dieselben. Die Nachfrage nach Plätzen im Kinder – und Jugendbereich kam immer wieder zu Sprache und die Angebote in den unterschiedlichen Sparten waren Gesprächsthema.

Nachdem Bruno Kohl stets für eine Vielfalt an Prospekten sorgt, die Werbeträger finanzieren, fehlte auch nicht der neue Hüttenprospekt und als Abriss konnten die Besucher die Sellrainer Hüttenrunde mit Ötz – und Inntalschlaufe als entsprechender Wanderkarte mitnehmen.

Viele Besucher waren auch vom Film - Spot begeistert, der anschaulich einen Überblick über 125 Jahre Sektion Pforzheim vermittelte. Vor allem ältere Besucher schwärmten dabei von ihren Touren zur Alten Pforzheimer Hütte in Südtirol und dem Berghaus in den Sellrainer Bergen.

 rolf constantin


Pforzheimer Spuren am steilen Fels

Der Battert

Majestatisch thront das Felsmassiv uber Baden-Baden. Gut 50 Meter hoch sind die Wande. Auch fur Kletterer aus der Region – der Pforzheimer Alpenverein hat immerhin uber 3000 Mitglieder – ist der Battert seit jeher ein Anziehungspunkt. Zahlreiche Erstbegehungen gehen auf das Konto Pforzheimer Bergsteiger. In einem Buch hat nun die Baden-Badener Stadtarchivarin Dagmar Rumpf – selbst eine begeisterte Kletterin – die Geschichte des Battert aufgearbeitet.

Am Battert sind Pforzheimer Kletterer in den 1920er- und 30er-Jahren eigene Wege gegangen, haben neue Routen erschlossen und ihre Spurenhinterlassen.
Noch heute zeugen Namen wie Alter Pforzheimer Weg oder Neuer Pforzheimer Weg von ihren Taten. Es sind Kletterrouten, die nichts von ihrer Anziehungskraft, aber auch von ihrer Ernsthaftigkeit verloren haben.
„Das waren Wahnsinnstaten, die die damals vollbracht haben, vor allem, wenn man sich das Material anschaut, mit dem die unterwegs waren“, sagt Dagmar Rumpf: „Bis in die 50er-Jahre hinein waren Seilrisse bei einem ernsthaften Sturz ja gang und gabe.“

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Quelle: Pforzheimer Zeitung, Text: Sven Bernhagen | Fotos: Jürgen Bergmann/PZ-Archiv


90 Jahre Pforzheimer Berghaus mit dem Musikverein Hohenwart gefeiert – Hüttenabend und Bergmesse gehörten dazu

Bergsteiger zusammen mit den Mitgliedern vom Musikverein Hohenwart das Pforzheimer Berghaus auf 2308 Metern Höhe im Gleirschtal an, um dort miteinander  an die Einweihung am 5. September 1926  zurück zu blicken und das 90 – jährige Jubiläum  gebührend  zu begehen. Bis unter das Dach waren alle Plätze bis hin zum Winterraum belegt. Ein Highlight war der Transport der großen Musikinstrumente  des Musikvereins Hohenwart zum Berghaus. Gleich zweimal musste der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde St. Sigmund Karl Kapferer mit seinem Allradfahrzeug den Weg zum Lastenaufzug antreten, um die großen Instrumente auf den Berg zu bringen. Der Transport zum Berghaus war danach nicht einfach. Auch der Schwarzwaldverein Hohenwart ließ es sich nicht nehmen, unter der Leitung von Martin Fretz mit einer Delegation an der Feier teilzunehmen. Vor den Berghaus war ein großes Zelt für die Musiker aufgebaut und am Nachmittag erlebten dann hier Gäste aus dem Tal und Hausgäste ein flottes Konzert unter der Leitung von Ralph Gundel, der auch am Abend auf seinem Saxophon für eine beschwingte Atmosphäre bis weit über die Bettenruhe sorgte. Dazu hatte die Pächterin Ingrid Penz mit echt Tiroler Küche für ein ausgiebiges Abendessen gesorgt und auch der Zirbelschnaps zur Verdauung fehlte nicht.

Am Nachmittag begrüßte der Hüttenreferent Bruno Kohl die zahlreichen Gäste, da der Vorsitzende im Stau steckte und erst in den Abendstunden auf dem Berghaus landete. Dieser war dann am nächsten Morgen bei der Bergmesse unter strahlend blauem Himmel aktiv. Er ging bei seiner Begrüßung zunächst auf den Beginn und die Auswahl des Grundstückes ein. Als 16 – jähriger wanderte Walter Witzenmann mit seinem Onkel Adolph, der ein begeisterter Bergsteiger war, zu Fuß von Ötz hinauf zum Kühtai – 1200 Höhemeter- Anstieg, um in der Dortmunder Hütte zu übernachten. Dabei legte die Gruppe 16 Kilometer zurück. Am nächsten Tag ging es dann hinunter nach St. Sigmund und durch das Gleirschtal hinauf auf 2308 Metern Höhe. Als sie im geplanten Hüttenbereich ankamen, herrschte dichter Nebel. Beim Angriff auf Pforzheim wurde leider der gedrehte Film ein Raub der Flammen. Es gab einige Umbauarbeiten bis das Haus in der heutigen Größe stand.

Das neue Berghaus ersetzte das alte Berghaus auf dem Schling, das 1918 nach dem Vertrag von St. Germain an Italien fiel und nun nach 115 Jahren ein denkmalgeschütztes hochalpines Gebäude der europäischen Geschichte Gebäude der europäischen Geschichte ist und als Museum dient. Motor für beide Berghäuser waren Witzenmänner, die auch 100 Jahre Vorsitzende der Sektion waren und zu deren Gedenken ein modernes Kreuz die Haidenspitze  (2975 m) an der Pforzheimer Hütte ziert. Tausende von Menschen haben in der langen Zeit hier oben Erholung für Körper, Geist und Seele gefunden. Das ist Grund genug Dank zu sagen, griff Rolf Constantin im  Verlauf des Gottesdienstes das Locken der Berge auf, die den Bergwanderer das Staunen über die Schöpfung immer wieder neu erfahren lassen. Danach ging er auf die vielen Situationen im Alten Testament und Neuen Testament ein bei denen Berge eine wichtige Rolle spielten und setzte diese in Verbindung zum zwischenmenschlichen Miteinander.  So kamen Gipfelfahrten und Lebensfahrten ins Spiel. In den Fürbitten kamen alle Seiten zum Tragen, die mit einer Bergfahrt verbunden sein können und so gedachten die Anwesenden auch des  Mitarbeiters im Hüttenteam, Dusan Hudak, der im März 2015 durch eine Lawine in unmittelbarerer Nähe der Hütte den Tod fand. Ihm zu Ehren ist am 8. Oktober ein „Sherparennen“. Etwa 70 Trägerinnen und Träger kommen Bussen aus der Hohen Tatra um mit unterschiedlicher Belastung (Männer 70 kg und Frauen 40 kg) die 800 Höhenmeter von St. Sigmund zur Pforzheimer Hütte zu überbrücken.

Nach dem Lied: „ Großer Gott, wir loben dich „ und vor dem Segen dankte Rolf Constantin dem Musikverein unter seinem Vorstand Tobias Gindele und dem Dirigenten Ralph Gundel für das sicherlich nicht alltägliche Einbringen der Musiker in luftiger Höhe und dem Hüttenteam unter Ingrid Penz für die hervorragende Betreuung des Hauses. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es dann noch ein entsprechendes Sonntagskonzert mit manchem Ohrwurm zu hören. Nach einer Kräftigung mussten dann wieder die Instrumente verstaut und der Weg hinunter ins Tal angetreten werden. Eine größere Gruppe stieg dann am Montag ab und erlebte dabei wie sich über Nacht eine Schneeschicht auf die Gipfel legen kann.  Als nächsten Event am 17.09.2016 geht es, nachdem die Zeitschrift der Bergsteiger bereits in diesem Jahr ein Hüttenporträt gebracht hat an die Einweihung der Nepal-Lodge im Winterraum über die dann das Österreichische Fernsehen berichtet.

Am 22. Oktober begeht die Sektion Pforzheim im Bürgerhaus Buckenberg – Haidach ihr 125 – jähriges Jubiläum zu dem sich auch der Vizepräsident des Deutschen Alpenvereins  mit seinen über eine Million Mitgliedern, Jürgen Epple, sein Kommen zugesagt hat.


Pforzheimer Kleinstdelegation bei Bergmesse und Einweihung des Erweiterungsbaus der Winnebachseehütte im Ötztal

Seit 1901 dient die Winnebachseehütte auf 2362 Meter Höhe als Anlaufstelle für Bergwanderer und Bergsteiger an der Nahtstelle zwischen den Ötztaler-  und  Stubaier Alpen. Sie ist auch eine beliebte Anlaufstelle der Besucher aus Pforzheim und Umgebung bei Freizeiten oder Wochenendausflügen zur Tiroler Hütte in Gries im Sulztal. Die Hütte ist mehrmals umgebaut und erweitert und konnte dieser Tage im Rahmen einer Bergmesse ihren Erweiterungsbau als Schaufenster in die Bergwelt einweihen.

Als Nachbar war die Sektion Pforzheim zu diesem Ereignis auch eingeladen. So stieg eine Kleinstdelegation am Tag des Ereignisses bei schwülen und schweißtreibenden Temperaturen die 800 Meter am Morgen hinauf zum Berghaus. Dort ließ sich der Durst mit Fassbier löschen. Nachdem plötzlich dunkle Wolken aufzogen und auch ein kalter Wind wehte, war zunächst der ökumenisch geplante Gottesdienst in Frage gestellt. Rechtzeitig kam es aber dann zur Wetterbesserung.

Eine Bläsergruppe aus Längenfeld im Ötztal sorgte für den musikalischen Rahmen. Im Anschluss durften natürlich die Grußworte nicht fehlen. Zunächst begrüßte der Sektionsvorsitzende Jochen Pfaff, der Sektion Hof, die das Berghaus betreibt und 2000 Mitglieder zählt  die rund 90 Bergwanderer und Bergsteiger sowie die Ehrengäste und ging kurz auf die Entwicklung des Berghauses in der 115 jährigen Geschichte ein.

Rolf Constantin, der Pforzheimer Sektionsvorsitzende betonte in seinem Grußwort die guten nachbarschaftlichen Beziehungen zum Pforzheimer Berghaus. Seit 60 Jahren kommt er bereits regelmäßig nach Gries  und hat in den ersten Jahren, da es noch keinen Lastenaufzug gab und Pferde den Proviant zur Hütte schaffen mussten auch selbst Lasten hochgetragen. Damit Pforzheim im neuen Anbau sichtbar vertreten ist, brachte er ein Stadtwappen mit und überreichte auch einen Trinkbecher aus Metall, der für den 24 Stunden - Marsch geschaffen auch auf das 125 – jährige Bestehen der Sektion hinweist, das in diesem Jahr ansteht.

Gäste und Mitglieder der Sektion sowie der Pfarrer von der katholischen Seelsorgeeinheit Längenfeld Stefan Hauser und der evangelischen Pfarrer Andreas Schmidt von der Sektion Hof ließen sich nicht nur die Spezialität der Hofer Grillwürste schmecken sondern auch bei entsprechender musikalischer Unterhaltung die Längenfelder Musikkapelle auch den Apfelstrudel mit Vanillesoße. Ein zünftiger Hüttenabend bildete den Abschluss. 

Die Talwanderer kamen allerdings völlig durchnässt in Gries an. Dafür sorgten wolkenbruchartige Regenfälle. Am nächsten Tag beging dann Gries das Kirchweihfest bei strahlendem Sonnenschein. Der ganze Ort mit seinen 200 Einwohnern war dabei auf den Beinen. Ein Gottesdienst im Freien mit einer großen Schützenabteilung aus Längenfeld und der kompletten Musikkapelle von Längenfeld sowie einer Abordnung der Feuerwehr, alle in entsprechender Tracht, zogen zu vier geschmückten  Altären durch den Ort. Überall hing dabei die Tiroler Fahne an den Häusern und es gab auch Kirchweihkrapfen, die unterschiedlich gefüllt waren.
Auch die Einwohner liefen bis hin zu den Kleinsten in Tracht mit und die Gewehrsalven der Schützen sorgten gerade bei den Jüngsten nicht für Begeisterung.    

1 Foto von links nach rechts: Jochen Pfaff, der Vorsitzende der Sektion Hof, Marcus Traub, der für die Spezialität der Hofer Würstchen am Grill sorgte und Rolf Constantin


Fleißige Handwerker setzen das neue Rolltor an der Materialseilbahn

Nach dem Fest zum 90- jährigen Jubiläum des Adolph Witzenmann Hauses der Pforzheimer Hütte waren der Hüttenreferent und seine Helfer praktisch im Nachschlag noch mit dem neuen Rolltor an der Materialseilbahn beschäftigt. Da es in der Nacht geschneit hatte, hatte es entsprechend abgekühlt. Doch für die Handwerker war es trotzdem eine schweißtreibende Arbeit.

Es ist gut, dass es immer wieder ehrenamtliche Helfer gibt, die sich im Hüttenbereich selbstlos einbringen.

Das Foto zeigt von links nach rechts: Bruno Kohl, Hüttenreferent und Julius Ritter sowie Achim Schneider


Fensterladen erinnert an der alten Pforzheimer – Hütte an die Sektion Pforzheim

Die Alte Pforzheimer Hütte auf dem Schlinig in Südtirol, die in diesem Jahr bereits 115 Jahre auf dem Übergang zur Schweiz steht und 1914 an Italien fiel, macht in letzter Zeit wieder auf sich aufmerksam. Die Außenhaut ist wieder hergestellt und der Innenausbau begonnen. Im Augenblick ist hier eine Ausstellung zu sehen, die sich mit dem Schmugglerwesen befasst, denn über viele Jahre waren hier Grenzer angesiedelt, die das Schmuggelwesen unterbinden sollten. Der nächste Schritt, den der Verein „cunfin“, der inzwischen das Berghaus von der Region Bozen übertragen bekam, sind nun die Fensterläden, die zu erneuern sind. In alter Verbundenheit hat die Sektion Pforzheim nun die Kosten für einen Fensterladenbereich übernommen. Der Gruß aus dem Vinschgau dokumentiert dies.

Hier hat der Präsident Jürgen Wallnöfer aus Mals, der wie sein Bruder Lorenz Wallnöfer in München Architekt ist einen großen Anteil, dass das unter Denkmalschutz stehende Haus nicht dem Verfall zum Opfer fiel. Beide hatten im Interesse ihres Großvaters gehandelt, der einst das Haus erstellt hat. Die Fensterläden sind nun ein Baustein im weiteren Ausbau des Berghauses, das an einem kleinen See gelegen den Blick zum Ortler freigibt. Daher sind während der Sommermonate hier auch immer wieder ganze Familien anzutreffen, die sich um das Haus zum Picknick niederlassen.

Jürgen Wallnöfer dankte der Sektion Pforzheim und schickte gleich entsprechende Fotos mit. Neben der Alten Pforzheimer Hütte liegt die Sesvennahütte, die vor allem Mountainbiker bei ihrer Transalpintour ansteuern.  Die „Alte Pforzheimer Hütte„ ist dabei keine Konkurrenz, da das Haus als Bergdenkmal gilt, es an stürmische vergangenen Zeiten erinnert und erhalten werden soll.


Erweiterung der Sitzgelegenheit um das Pforzheimer Berghaus durch eine großzügige Spende der Familie Paschen-Witzenmann.

Zum 125 – jährigen Jubiläum der Sektion Pforzheim hat die Familie Paschen-Witzenmann, die mit dem Berghaus immer eng verbunden ist, eine Bankspende über 2.500 Euro gemacht.

Sechs rustikale Bänke und drei Tische sind in diesen Tagen von der Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis auf den Weg in das Sellraintal / Stubaier Alpen. Sie vervollständigen die Sitzgelegenheiten auf der Terrasse der Pforzheimer Hütte. Kurz vor dem Abtransport überzeugte sich Philipp Paschen von der Qualität der Bänke und der gelungenen Ausführung durch ein Probesitzen. Links neben ihm Hüttenreferent Bruno Kohl der Sektion Pforzheim, der sich über diese Bereicherung sehr freute und dahinter rechts Rolf Constantin, der sich im Namen der Sektion für diese großzügige Spende herzlich bedankte. Auch die Mitarbeiter der Schreinerwerkstätte nahmen auf der Probebank Platz.        


Sherpa Rallye 2016

Am 08. Oktober 2016 um 9:00 Uhr findet der einzigartige und einmalige Wettlauf der slowakischen Sherpas im Gleirschtal statt. Der Lauf beginnt am Parkplatz St. Sigmund und das Ziel ist die Pforzheimer Hütte. Gemäß der Tradition kommen alle Träger aus der Hohen Tatra und messen Ihre Kräfte wer der stärkst und schnellste Träger bzw. Trägerin ist. Neben dem sportlichen Kräftemessen wird auf der Pforzheimer Hütte ab 13:00 Uhr die schönste Trägerin gekürt.

Alle sind herzlich eingeladen die Träger/innen anzufeuern und das Spektakel mit zu erleben.

Wer Interesse an dem Event hat, bitte bis zum 15.09.16 bei Bruno Kohl (E-Mail: brunokohl@alpenverein-pforzheim.de) melden um Fahrgemeinschaften zu organisieren.

Info als PDF zum Herunterladen.


Die Ausstellung „Berg Heil“ eröffnet.

Am 12.05.2016 wurde mit einer Vernissage die Ausstellung eröffnet.

Vom 13.05. bis zum 27.05.2016 ist die Ausstellung für alle in der Schalterhalle der Sparkasse Pforzheim Calw, Poststraße 3, Pforzheim zu sehen. Es lohnt sich mit der Geschichte der alpinen Bewegung in Deutschland und Österreich auseinander zu setzten. Die 60 Tafeln geben einen umfassendes Bild wie die Sektion des Deutsch Österreichischen Alpenvereins mehr oder weniger mit eindeutig antisemitischen Ausgrenzungen den damaligen gesellschaftlichen Kontext bereits ab 1880 lebten und in ihr Vereinsleben verankerten. Das Bergsteigen war für die männliche Jugend eines der wenigen gesellschaftlichen Bereiche in der sich beweisen konnten und ohne zu zögern, auch das eigene Leben aufs Spiel setzten.
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Pressestimmen

Die Ausstellung ist bis 27.05.2016 geöffnet. Wir hoffen auf viele Besucher.
Öffnungszeiten: Mo. und Do. 08:30-18:00 Uhr. Di. Mi. und Fr. 08:30-17:00 Uhr


Mit dem Thema „ Rund um den Bergsport“ präsentierte sich die Sektion Pforzheim bei der MomenTour 2016

Auch in diesem präsentierte sich die Sektion Pforzheim bei der 5. Messe für Kurzreisen und Tagestourismus vom 18.- 20. März im CongressCentrum Pforzheim. 105 Aussteller warben dabei mit ihren Attraktionen um die Gunst der Besucher. Von der Bergtour bis zum Museumsbesuch waren alle Sparten vertreten. Beim Alpinsport ging es um die unterschiedlichen Möglichkeiten im Sommer und im Winter, Klettern im Ausbildungszentrum und im Gebirge, dem Radsport in den Bergen und dem Naturschutz. Dabei waren die unterschiedlichen Angebote  vom Mountain Biking über Skitourengehen und Schneeschuhlaufen in Bild und entsprechenden Broschüren am Stand zu haben. Großen Anklang fand dabei der Werbespot für die Sektion, der anlässlich des 125 – jährigen Jubiläums der Sektion gedreht wurde.

An allen drei Tagen bewegten sich viele Besucher auf den Stand zu und fanden sich zu Beratungen ein. Vom Berghaus in den Stubaier Alpen bis hin zur ersten Anlaufstation der Alpenvereinshütte auf dem Schlinig drehten sich dabei die Gespräche. Aber auch interessierte Nachfragen auf die unterschiedlichen Angebote fehlten nicht. Unser Hüttenreferent Bruno Kohl hatte dabei nicht nur für entsprechendes Material gesorgt sondern er fand auch viele Helfer, die sich an den drei Tagen am Stand einbrachten.

Dafür allen, die sich eingesetzt haben, nochmals herzlichen Dank! Rolf Constantin
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Schneeschuhbergsteigen für Einsteiger.

Tour am 23.+24.01.2016 zur Reuter Wanne und zum Wertacher Hörnle im Allgäu

Am 23.01.2016 starteten wir pünktlich, trotz Eisregen, um 7 Uhr in Richtung Allgäu. Unsere Samstagstour führte und auf die 1.542 m hohe Reuter Wanne. Zuvor testeten wir natürlich unsere Ausrüstung: LVS-Geräte, Sonden und Schneeschaufeln, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Bei wechselndem Wetter (Sonne, Schneefall, Eiswind) kämpften wir uns auf den Gipfel, um dann im Sonnenschein durch herrlichen Tiefschnee wieder abzusteigen. Ein fantastischer Schneespaß!

Abends stärkten wir uns mit Allgäuer Schmankerln, erst im Café Alpenrose, dann in der Zinkenstube um schließlich in der ‚Casa del Frank‘ den Abend ausklingen zu lassen.

Am Sonntag, den 24.01.2016, ging es nach einem stärkenden Frühstück über die Buchel Alpe auf das 1.695 m hohe Wertacher Hörnle. Bei traumhaftem Sonnenschein genossen wir den Ausblick bis zu den Lechtaler Alpen. Adlerauge Frank sah sogar die Zugspitze!

Nach zwei wunderbaren Tagen voller Winterspaß ging es am frühen Abend dann erschöpft aber glücklich wieder in Richtung Heimat. Schöööööööön war‘s.

Laura Dekrell


Ehrenamtsabend der Sektion Pforzheim des Deutschen Alpenvereins

Alpenverein bedankt sich bei seinen Ehrenamtlichen Pforzheim. Sie leiten Familien- oder Klettergruppen, betreuen die Sektionsjugend, geben Kletterkurse, bieten geführte Bergtouren oder Wanderungen an, helfen beim Renovieren der Pforzheimer Hütte, präsentieren den Verein mit Ständen auf Messen oder helfen bei anderen Veranstaltungen. Sie halten den Betrieb der über 3000 Mitglieder starken Sektion mit einer Funktion im Vorstand oder Beirat am Laufen oder sorgen als Routenschrauber dafür, dass an den Kletterwänden und in der Boulderhöhle im Walter-Witzenmann-Haus auf der Wilferdinger Höhe alle ihren Spaß haben können: Die Ehrenamtlichen des Alpenvereins in Pforzheim.

Bei ihnen hat sich der Verein jetzt bedankt: Mit einem Ehrenamtsabend bei einem leckeren Essen in der Kantine der Firma Witzenmann.  Knapp 80 engagierte Mitglieder waren der Einladung gefolgt.

„Im Jahr 2000 haben wir uns das erste mal in diesem Rahmen getroffen“, blickte der Sektionsvorsitzende Rolf Constantin zurück. Seitdem seit es „gute Tradition“, die Ehrenamtlichen alle zwei Jahre einzuladen, um „Danke“ zu sagen, für die Zeit, die sie zum Wohle der Sektion opfern. Und Constantin verdeutlichte, dass die Arbeit auch in diesem Jahr sicher nicht ausgeht – stehen doch gleich mehrere Jubiläen an. „Die Sektion wird in diesem Jahr 125 Jahre alt und wir planen dazu verschiedene Aktionen – von Wanderungen bis zu einem Festakt. Außerdem wird das Sektionszentrum in Pforzheim 20 Jahre alt, die Pforzheimer Hütte im österreichischen Sellraintal 90 und die Alte Pforzheimer Hütte  im Engadin 115 Jahre alt.“

Die ehrenamtlich Aktiven nutzten den Abend  in der Witzenmann-Kantine ausgiebig zu Gesprächen. Ist es doch eine der wenigen Gelegenheiten, sich in größerem Kreis einmal Gruppenübergreifend auszutauschen. Neben einem leckeren, dreigängigen Menü bekamen sie  als Dankeschön von der Sektion jeweils auch noch ein Paar hochwertige Handschuhe. Der nächsten Ski- oder bergtour steht also nichts mehr im Weg.

Präsentiert wurde auch der neue, knapp vierminütige Videoclip, mit dem die Sektion sich und ihre Angebote im Jubiläumsjahr zum Beispiel auf Youtube präsentiert. sve

http://tinyurl.com/davpforzheim