Bergsteigergruppe


Ansprechpartner


Christoph Senger
FÜL Bergsteigen

christophsenger@alpenverein-pforzheim.de
Tel. 07231/101528

Peter Weiß
FÜL Bergsteigen

peterweiss@alpenverein-pforzheim.de

Bruno Kohl
DAV-Wanderleiter und Schneeschuhbergsteigen

brunokohl@alpenverein-pforzheim.de


Das sind wir


Die Bergsteigergruppe.
Seit 1988 treffen sich ca. zehn Bergbegeisterte - männlich und weiblich - zweimal im Monat zum Klettern
im Sektionszentrum sowie zu gemeinsamen Bergfahrten.
Die Leitung liegt bis heute bei Christoph Senger (Jahrgang 1950 und seit 1980 Fachübungsleiter Bergsteigen).
Ferner sind Peter Weiß (Fachübungsleiter Bergsteigen) und Bruno Kohl (DAV-Wanderleiter mit Zusatzausbildung Schneeschuhbergsteigen) in der Bergsteigergruppe aktiv.

Wir treffen uns regelmäßig mittwochs um 18:00 Uhr zum Klettern in Sektionszentrum und beim anschließenden Stammtisch besprechen wir unsere Touren. Termine siehe unten.

Wer kann zu und mit uns kommen?
Jede bzw. jeder der dazu Lust und Laune hat und dem es bei uns gefällt -
zur Zeit nehmen ca. zehn Sektionsmitglieder an unseren Treffen teil.

Kontaktaufnahme:
Telefonisch oder per E-Mail.


Was unternehmen wir?


Wir sind regelmäßig in den Alpen und Bergen Europas unterwegs. Bei Touren finden Sie einige Eindrücke von unseren Bergtouren.

Was wollen wir?
In erster Linie unserem Hobby, dem Bergsteigen, gemeinsam frönen, Bergtouren unternehmen, die uns reizenund Spaß machen sowie Kameradschaft und Geselligkeit pflegen. Das Tätigkeitsfeld beschränkt sich dabei nicht nurauf den Bereich des Bergwanderns, sondern ist eher pauschal mit dem Sammelbegriff "Bergsteigen" zu beschreiben.Das Spektrum reicht von leichten Bergwanderungen auf gekennzeichneten Wegen über Klettersteige, Höhenwegeund Gletschertouren bis hin zu anspruchsvolleren Hochtouren.

Was haben wir bisher gemacht?

Sofern notwendig und gewünscht, frischen wir unsere "alten" Kenntnisse auf und bilden uns bei Neuerungen fort. Dies geschieht entweder bei den 14-tägigen Treffen im Ausbildungszentrum der Sektion (Walter-Witzenmann-Haus), wo uns durch die Kletteranlage ideale Voraussetzungen zur Verfügung stehen oder auch auf Bergfahrten. Ferner sind wir auch bei den Arbeitseinsätzen auf unserer Pforzheimer Hütte dabei und bieten neben Bergfahrten auch für alle Interessenten jährlich einen Grundkurs Bergsteigen an.

Rückblick auf die Bergtouren der letzten Jahre:
Blümlisalpgruppe (Tschingelhorn, Morgenhorn, Blümlisalphorn)
Walliser Alpen (Breithorn, Alphubel, Dom, Nadelhorn, Dufourspitze/Monte Rosa)
Urner Alpen, Tierbergli-Hütte (Sustenhorn, Gwächtenhorn)
Bergtouren im Bergkranz der Pforzheimer Hütte (Zwieselbacher Rosskogel, Schöntalspitze, Via Mandani, Rotgrubenspitze)

Wir organisieren seit 2006 die Tour der Partnerstädte Gernika , Vicenza und Pforzheim. Mit unseren Bergfreunden vom Goi-Zale Mendi taldea Gernika und CAI Sektion Vicenza waren wir auf dem Gran Paradiso, in den Dolomiten, Pyrenäen, Brenta, Stubaier Alpen, Berchtesgadener Alpen, Zugspitze unterwegs.


Grundkurs Bergsteigen mit Stützpunkt Pforzheimer Hütte
Einige Eindrücke aus unseren Kursen:
- 2102 Grundkurs Bergsteigen
- 2014 Grundkurs Bergsteigen
- 2015 Grundkurs Bergsteigen
- 2016 Grundkurs Bergsteigen
- 2017 Grundkurs Bergsteigen

Im Winterprogramm mit Schneeschuh unterwegs:
Seit 2013 bieten regelmäßig Kurse und Touren im Bereich Schneeschuhbergsteigen an.
Stützpunkt sind häufig die Hütten in Sellraintal.
2015 ist es uns gelungen eine erfolgreiche Durchquerung der Sellrainer Berge durchzuführen.
Damit wurde die Sellrainer Hüttenrunde im Winter für erfahrene Schneeschuhbergsteiger eröffnet.

Weitere Infos siehe:  SHR im Winter: Die Sellrainer Hüttenrunde

Und was machen wir zwischen den Sommer und Winterprogramm?

© PDF-Dateien: Sektion Pforzheim Referat Bergsteigen / Christoph Senger, Bruno Kohl


Programm 2017 / 2018


Oktober

Mittwoch 11.10.2017
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

 

Mittwoch 25.10.2017
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

November

Mittwoch 08.11.2017
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

 

Mittwoch 20.11.2017
Weihnachtsfeier
19 Uhr im Schlupf.

Dezember

Mittwoch 06.12.2017
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

 

Mittwoch 20.12.2017
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

Januar

Mittwoch 17.01.2018
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

 

Mittwoch 31.01.2018
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

Februar

Mittwoch 14.02.2018
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

 

Mittwoch 28.02.2018
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

März

Mittwoch 14.03.2018
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

 

Mittwoch 28.03.2018
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

April

Mittwoch 11.04.2018
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

 

Mittwoch 25.04.2018
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

Mai 

Samstag 05.05.2018
24h Wanderung Pforzheim.


Mittwoch 09.05.2018
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

 

Mittwoch 23.05.2018
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

Juni 

Mittwoch 06.06.2018
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

 

Mittwoch 20.06.2018 
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

Juli 

Mittwoch 04.07.2018 
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

 

Mittwoch 18.07.2018
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

September

Mittwoch 12.09.2018 
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.

 

Mittwoch 26.09.2018 
Gruppentreffen 18 Uhr Klettern,
anschließend Stammtisch im Schlupf.


Unsere Touren


Kleine Dankeschön-Tour für die fleißigen Hüttenhelfer unserer Sektion.

In den letzten 8 Jahren hatte unser umtriebiger Hüttenreferent Bruno Kohl jährlich einen intensiven Arbeitseinsatz zur Modernisierung und Werterhalt unserer Pforzheimer Hütte organisiert. Seinem Aufruf um Mithilfe folgten jeweils 12 bis 22 Sektionsmitglieder, die insgesamt rund 10.000 Arbeitsstunden ehrenamtlich leisteten.

Die Sektion profitierte von diesem außerordentlichen Engagement der meist „üblichen Verdächtigen“ als Hüttenhelfer. Jede Arbeitsstunde konnte dabei als Eigenleistung bei den Subventionsabrechnungen geltend gemacht werden. Außerdem kann sich das Ergebnis der Arbeiten, die professionell ausgeführt wurden,  mehr als sehen lassen. Unsere Hütte wurde zum Schmuckstück, und erhielt mehrere offizielle Auszeichnungen unter anderem das Umweltgütesiegel des Alpenvereins. Neben unserer Hüttenperle Ingrid profitieren alle Besucher tagtäglich davon.

Bruno Kohl mit Hilfe von Christoph Senger ließ es sich als Hüttenreferent nicht nehmen, das Arbeitsteam zu einer Dankeschön-Bergtour einzuladen. Die Teilnehmer wählten das Pitztal als Ausfahrtsziel.

So starteten Ende August 10 Hüttenhelfer nach Plangeross, um von dort auf die Rüsselsheimer Hütte aufzusteigen.

Leider war der Normalweg auf die Hohe Geige aufgrund akuter Steinschlaggefahr nicht zu begehen und der Hüttenwirt riet zum Weg über den Westgrat. Dieser wurde aber von allen bis 3000 m gut gemeistert und einige erreichten bei wechselhaften Wetter den Gipfel. Am nächsten Morgen brach man früh auf, um den Mainzer Höhenweg ein Stück zu begehen. Leider konnte der gesamte Weg nicht gegangen werden, da auf der Braunschweiger Hütte kein Unterkommen möglich war. So kehrte man auf halben Weg um und übernachtete nochmals auf der Rüsselsheimer Hütte. Trotzdem war der firnige und versicherte Weg ein großes Erlebnis für Alle.

Als nächste Hütte wanderte die Gruppe dann bei heißen Temperaturen und Sonne pur zur Riffelseehütte. Die Hütte hat aufgrund der nahegelegenen Seilbahn und Skipisten fast Hotelcharakter. Verpflegung, Unterkunft und die grandiose Aussicht ließen keine Wünsche übrig. Dramatisch zeigte sich am Taschach- und Mittelbergferner der gewaltige Rückgang der Eismassen, Es war nur Blankeis ohne Firn zu sehen. Das hat zur Folge, dass alle touristischen Aktivitäten in immer größerer Höhe erfolgen müssen.

Der Cottbuser Höhenweg zur Kaunergrathütte war dann nochmals ein alpines Schmankel, auch wenn der Weg wegen Steinschlaggefahr etwas verlegt werden musste. Ein Abstieg von rund 200 Höhenmetern und natürlich auch wieder ein entsprechender Aufstieg ist bei der geänderten Wegführung notwendig.

Die abgewirtschaftete Kaunergrat Hütte wurde vor mehreren Jahren für 1 €  von der Sektion Graz an die Sektion Mainz verkauft. Die Mainzer renovierten und erweiterten die Hütte umfassend und brachten sie auch auf den neuesten Stand der Technik, sie erhielt ebenfalls das Umweltgütesiegel. Der Hüttencharakter blieb dabei bei aller Modernisierung nicht auf der Strecke Die freundliche und junge Hüttenwirtin Julia rundet mit ihrer dynamischen Art das Ganze bestens ab.

Dann waren die schönen Tourentage auch schon zu Ende, wie das schöne Wetter auch. Beim Abstieg nach Plangeross  regnete es ständig in Strömen. Pudelnass, aber glücklich und zufrieden endete die Helfertour, auch wenn die Teilnehmer die Kosten dafür selbst zur Entlastung der Sektion getragen haben.

Bilder: Wolfgang Milisterfer, Text: Christoph Senger und Bruno Kohl


Grundkurs Bergsteigen 2017
Grundkurs Bergsteigen 2017
Grundkurs Bergsteigen 2017

Grundkurs Bergsteigen machte fit für die Berge

Die Sektion Pforzheim unternimmt wie auch der Deutsche Alpenverein große Anstrengungen, die Sicherheit beim Bergwandern und Bergsteigen zu verbessern.

So bot die Sektion Pforzheim auch in diesem Jahr wieder für ihre Mitglieder und auch Nichtmitglieder einen Grundkurs Bergsteigen an, um durch das Vermitteln von Kenntnissen über die Gefahren im Alpinsport sowie praktisches Training für die richtige Selbsteinschätzung und Auswahl der geplanten Bergtouren die Unfall- und Notfallzahlen zu reduzieren und so für mehr Sicherheit beim Bergsteigen beizutragen.

Unter der Leitung der erfahrenen Fachübungsleiter Bergsteigen Ekkehard Bischoff und Christoph Senger nahmen 6 Mitglieder der Sektion Pforzheim und ein Nichtmitglied im August an einem 7-tägigen Grundkurs Bergsteigen im idealen Gelände um der Pforzheimer Hütte teil. Die Pforzheimer Hütte bot mit ihren neu renovierten Zimmern und der besten Umsorgung und Verpflegung durch das Hüttenteam einen optimalen Rahmen zum Wohlfühlen. Hier blieb kein Wunsch offen.

Die Hüttenwirtin, Ingrid Penz, ließ es sich nicht nehmen, die Teilnehmer über die Aufgaben und Probleme sowie den technischen Aufwand (Logistik, Energieversorgung, und Entsorgung) eines Hüttenbetriebs im Hochgebirge zu informieren und einmal hinter die Kulissen schauen zu lassen.

In den folgenden Kurstagen erfolgten intensive praktische und theoretische Unterweisungen in allen wichtigen Grundlagen, die beim selbständigen  Bergwandern zu beachten und die Voraussetzung für höhere alpine Unternehmungen sind: Geh- und Trittschulung,  Gehen im weglosen Gelände, Einsatz von Teleskopstöcken, Gleichgewichtsschulung,  Tourenplanung, Orientierung, Wetter, elementare Klettertechnik, Knoten, Anseilen, provisorische Möglichkeiten zur Sicherung bei fehlender/mangelhafter  Ausrüstung, alpine Gefahren, Verhalten in Notlagen und   Erste Hilfe im Gebirge sowie Umwelt und Naturschutz.

Dabei lernten die Teilnehmer auch die Berge und Wege um die Pforzheimer Hütte auf kennen:  Überschreitung Samerschlag (2831 m) mit dem steilen Abstieg durch das Schuttkar der Breiten Scharte, Zwieselbacher Rosskogel (3080 m) und Haidenspitze (2975m) sowie den Zischgeles (3005 m).

 Leider konnte diesmal keine Ausbildung im Firn erfolgen, denn die heißen Sommertage im Juli hatten den Firn auf dem bereits stark zurückgegangenen Roßkarferner abgeschmolzen, so dass von der Gletscherzunge bis zur Scharte in rund 3000 m nur noch blankes Gletschereis vorhanden war. Alle anderen ehemaligen Gletscher im Bergkranz um die Pforzheimer Hütte sind heute so gut wie nicht mehr vorhanden, der Klimawandel hinterlässt auch hier seine Spuren. Die körperlichen Anstrengungen wurden durch die ausgezeichnete und reichhaltige Verpflegung sowie das gesellige Zusammensein ausgeglichen, besonders begehrt war das nepalesische Büffet sowie die inzwischen allseits bekannten Tiroler Knödel.

Nach sieben lehrreichen, verletzungsfreien und harmonischen Bergtagen bei idealem Sommerwetter, fühlten sich alle Teilnehmer nun fit um selbständig sichere Bergtouren durchzuführen.


12. Partnerschaftstour der Sektion Pforzheim 2017 mit Rassler-Sternwanderung in Pforzheim und Stubaier Alpen - Pforzheimer Hütte.

In diesem Jahr lag die Organisation und Durchführung bei der Sektion Pforzheim. Unser Hüttenreferent und DAV-Bergwanderleiter Bruno Kohl hatte dazu anläßlich des 250-Jahre-Schmuck-Jubiläums in Pforzheim eine gemeinsame Beteiligung an der Rassler-Sternwanderung (Route 13; Wilferdingen-Brötzingen-Pforzheim)mit Abschluss im Stadtgarten und anschließender Bergfahrt in die Stubaier Alpen angeboten.

Zur Rassler-Sternwanderung kamen 9 Bergfreunde aus Gernika am Samstag, dem 8.7.und 5 aus Vincenza bereits am Freitag, dem 7.7. nach Pforzheim, die in der Jugendherberge "Rabeneck" wieder bestens untergebracht waren. Unseren italienischen Freunden wurde am Samstag bei einem Rundgang durch Pforzheim die Schönheiten unserer Stadt gezeigt, bestens betreut von unseren Dolmetscherinnen Annette K. und Ingrid H., während unsere baskischen Gäste vom Hauptbahnhof Stuttgart abgeholt wurden. Am Abend wurden alle unsere Gäste bei einem offiziellen Empfang durch den stellvertretenden Oberbürgermeister und Stadtrat Rolf Constantin als Vertreter der Stadt Pforzheim. Unter anderem nahm daran auch Rolf Hieber, von Anfang an Teilnehmer an den Partnerschaftstouren und "alpines Urgestein" unserer Sektion, teil. Ein gemeinsames Essen und der Besuch des Feuerwerkskonzertes des Südwestdeutschen Kammerorchesters im Stadtgarten rundeten den Begrüßungstag ab.

Früh aufstehen, hieß es am Sonntag, um bereits 07.10 h vom Hauptbahnhof mit der Stadtbahn nach Wilferdingen zum Ausgangspunkt der Route 13 der Rassler-Sternwanderung für die Strecke Wilferdingen-Wallberg-Brötzingen-Pforzheim zu fahren. Gemeinsam mit Wanderfreunden aus Remchingen machten sich 35 "Rassler" teils in typischer Kleidung auf den Weg über den Wallberg mit den Gedenkstelen und einer guten Aussicht auf Pforzheim und Umgebung zum Stadtgarten. Erfreulich ist hier zu vermerken, dass unser Sektionsmitglied und "Rassler-Sternwanderer" Werner H. für seine passende Bekleidung einen Preis erhielt. Auf die Bühne gebeten wurde der Organisator und Koordinator der Rassler-Sternwanderung Bruno Kohl und er erhielt neben herzlichen Dankesworten von Frau Bürgermeisterin Sybille Schüssel den Dank durch langen Beifall der Anwesenden Teilnehmer und Zuschauer. Bescheiden, wie Bruno eben ist, gab er den Dank an die Organisation Goldstadt 250, auch alle Helfer  im Hintergrund und an die Teilnehmer zurück, ohne die die Veranstaltung ja nicht zustande gekommen wäre.

An der gemeinsamen Bergfahrt in die Stubaier Alpen nahmen dann insgesamt 43 Bergfreunde aus Vincenza (20), Gernika (9) und Pforzheim (14) teil.

Bei gutem Wetter führte der Weg zunächst von Gries im Sulztal (Stubaier Alpen) zur Winnebachseehütte mit einer Wanderung auf den Hausberg, dem Gänsekragen. Über das Zwieselbacher Joch und das Gleirschjöchl führte tags drauf der Weg die Gruppe gemeinsam zur Pforzheimer Hütte. Regen hielt die Alpinisten leider davon ab, noch auf den Gleirschen Roßkogel zu steigen. In zwei unterschiedlichen Leistungsgruppen wurde dann die Haidenspitze (2973 m) und von der anderen Gruppe die Schöntalspitze (3008 m) am nächsten Tag bestiegen. Der Aufstieg zur Zischgenscharte ist inzwischen trotz neuer Seilversicherung schwierig. Der Zischgenferner ist als Gletscher oberflächlich nur noch als Schutthang vorhanden und das auf dem Gletschereis liegende Geröll ist in dem steilen Gelände nur schwer begehbar. Aber bis auf wenige Hautblessuren schafften alle den Auf- und Abstieg verletzungsfrei.

Unsicheres Wetter mit Nebel und Regenschauern begleitete die Bergsteiger am nächsten Tag auf ihrem Weg durch das Walfeskar zum Zwieselbacher Roßkogel (3082 m). Nach langen und steilen 900 m-Abstieg durch das Fidas-Kar waren alle froh, auf der Schweinfurter Hütte gut anzukommen. Das Wetter hatte ein einsehen und es schien an der Hütte sogar die Sonne, so dass die nasse und feuchte Kleidung getrocknet werden konnte. Trotz der laufenden Sanierungsarbeiten waren wir auf der Schweinfurter Hütte bestens untergebracht und ein ausgezeichnetes Essen glich die verbrauchten Kalorien der anstrengenden Tagestour wieder aus. Zur abendlichen Entspannung trug ein gekonnter Sketsch von Sybille K. und Ingrid H. "Henry, hol Wasser --- ein Loch ist im Eimer, Karl-Otto...." bei.

Entspannt war der Abstieg dann nach Niederthai, wo nach einem beeindruckenden Besuch des großen Stuiben-Wasserfalls mit dem Bus zurück nach Gries gefahren wurde.

Ein gemeinsames Essen mit dem Austausch von Geschenken, der Zusicherung sich im nächsten Jahr in Gernika zu treffen und ein großes herzliches "DANKE" an den Organisatoren und unsere Dolmetscherinnen Annette K. und Zurine G. beendete die harmonische Partnerschaftstour.

Während die Bergfreunde aus Vincenza nach Hause fuhren, übernachteten unsere baskischen Gäste nochmals in der bestens ausgestatteten Jugendherberge in Stuttgart, bestaunten dabei die große Baustelle von Stuttgart 21 und erlebten die pulsierende Landeshauptstadt beim "Fest der Kulturen" bei einem abendlichen Bummel durch die Innenstadt. Am nächsten Tag erfolgte der Rückflug nach  Bilbao.


Grundkurs Bergsteigen 15. - 21.8.16 machte fit für die Berge

Die Sektion Pforzheim unternimmt wie auch der Deutsche Alpenverein große Anstrengungen, die Sicherheit beim Bergwandern und Bergsteigen zu verbessern. So bietet die Sektion Pforzheim gerade im Jubiläumsjahr ihres 125jährigen Bestehens für Mitglieder und auch Nichtmitglieder mehrere Ausbildungskurse an, um durch das Vermitteln von Kenntnissen über die Gefahren im Alpinsport sowie praktisches Training für die richtige Selbsteinschätzung und Auswahl der geplanten Bergtouren die Unfall- und Notfallzahlen zu reduzieren und so für mehr Sicherheit beim Bergsteigen beizutragen.

Neben Einsteigerkurse für Schneeschuhbergsteigen, Klettersteiggehen, "Von der Halle an den Fels" wurden auch ein Bergsteiger- und Gletschergrundkurs angeboten.

Unter der Leitung der erfahrenen Fachübungsleiter Bergsteigen Peter Weiss und Christoph Senger nahmen vom 15.8. bis 21.8.2016 sieben Mitglieder der Sektion Pforzheim und zwei aus der Sektion Stuttgart im August an einem 7-tägigen Grundkurs Bergsteigen im idealen Gelände um der Pforzheimer Hütte teil. Obwohl im Jubiläumsjahr die Teilnehmergebühr von der Sektion sehr günstig angesetzt war und zudem je Übernachtung von Montag bis Freitag 5 € Ermäßigung gewährt wurden, blieb das Interesse an dem Grundkurs, der diesmal bewusst in die Schulferienzeit gelegt wurde, mit 7 Teilnehmern aus unserer Sektion hinter den Erwartungen zurück. Dank unserer Gäste aus der Nachbarsektion Stuttgart konnte der Kurs dank der Zustimmung der Sektionsverantwortlichen durchgeführt werden, obwohl die vorgesehene Mindestteilnehmerzahl von 10 nicht erreicht wurde. Dafür im Namen aller herzlichen Dank.

Die Pforzheimer Hütte bot wie immer mit ihren neu renovierten Zimmern und der besten Umsorgung und Verpflegung durch das Hüttenteam einen optimalen Rahmen zum Wohlfühlen. Hier blieb auch in diesem Jahr kein Wunsch offen. In der Vorbesprechung wurde mit den Teilnehmern nach deren Wünschen und Erwartungen das Kursprogramm im Detail abgestimmt und die Fahrtregelung mit Privat-Pkw geregelt. Es wurde getrennt zum Treffpunkt Parkplatz in St. Sigmund angefahren und alle trafen pünktlich kurz vor 12.00 h ein.
Nach 7,5 km Wegstrecke, für die 12 540 Schritte nötig waren und exakt 828 Höhenmeter im Aufstieg wurde die Gruppe vom Hüttenteam herzlich empfangen und nach kurzer Verschnaufpause die Zimmer bezogen. Eine allgemeine Einweisung in den Hüttenbetrieb überbrückte die Zeit bis zum Abendessen.

Am ersten Kurstag war Trittschulung und Gehen im weglosen Gelände angesagt. Auf dem markierten Weg ging es hinauf zum Gleirschjöchl, was durchaus auch ein erster Test für die eigene Kondition war. Im Abstieg wurde der ausgewiesene und bestens markierte Weg verlassen und unterhalb des Samerschlages wurde über die Ostflanke über Grashänge, Schrofen und leichtes Blockwerk bis zum Vorderen Sonnenwandkar gequert. Im Kar selbst lag kaum noch Schnee und die Reste des Ferners sind mit Schutt bedeckt und nicht mehr als "Gletscher" erkennbar.  Das in der Ansicht leicht wirkende weglose Gelände erwies sich dabei doch schwieriger und anstrengender als zuvor eingeschätzt. In dem groben Blockwerk unterhalb des Sonnenwandkars wurde ausgetestet, was die Schuhsohlen bei der richtigen Trittbelastung halten.  Beim Rückweg wurde an der vom Hüttenteam mit einem eindrucksvoll gestalteten Steinmann als Gedenkstätte für den hier in einer Lawine ums Leben gekommenen slowakischen Hüttenhelfer Dusan, der in seiner Heimat in der Hohen Tatra als Träger und Mitglied der Bergrettung tätig war, in stillem Gedenken verweilt.

Neben den theoretischen Erörterungen der Themen "Tourenplanung, Erste Hilfe im Gebirge, Akklimatisation, Ausrüstung sowie allgemeine Fragen" stellten die Teilnehmer fest, dass unsere Ingrid offenbar die Getränke in sehr porösen Gläsern serviert.

Getreu dem Motto "Vom Leichteren zum Schwereren" stand am nächsten Tag als Steigerung die Überschreitung des Samerschlages (2831 m) an. Direkt am markierten Aufstiegsweg fand sich ein idealer Felsvorsprung an dem die elementare Klettertechnik gefahrlos geübt werden konnte. Bei bedecktem Himmel und kühlem Wind fiel die Gipfelrast etwas kürzer aus und der Abstieg führte durch die wohl knapp 40 Grad steile Schuttrinne der Breiten Scharte. Schnell erkannte man, dass es sich in dem zunächst abweisenden Gelände und nicht als begehbar anzusehenden Gelände bestens abgestiegen werden kann, was dann sogar als leichter und besser beurteilt wurde, als den markierten Weg zurückzugehen. Gegen 13.15 h erreichten wir nach 1060 Höhenmeter (Hm) und 4,8 km für die 10 968 Schritte erforderlich waren, wieder die Pforzheimer Hütte. Unsere Hüttenwirtin, Ingrid ließ es sich nicht nehmen, über die Aufgaben und Probleme sowie den technischen Aufwand (Logistik, Energieversorgung, und Entsorgung) eines Hüttenbetriebs im Hochgebirge zu informieren und einmal hinter die Kulissen schauen zu lassen.

In den folgenden Kurstagen erfolgten weitere intensive praktische und theoretische Unterweisungen auf Touren im Hüttengebiet in allen wichtigen Grundlagen, die beim selbständigen Bergwandern zu beachten und die Voraussetzung für höhere alpine Unternehmungen sind: Geh- und Trittschulung, Gehen im weglosen Gelände, Einsatz von Teleskopstöcken, Gleichgewichtsschulung, Tourenplanung, Orientierung, Wetter, elementare Kletter- und Pickeltechnik, Abbremsen von Stürzen im Firn, Knoten, Anseilen sowie Erste Hilfe im Gebirge und Umwelt und Naturschutz. Dabei lernten die Teilnehmer auch die Berge und Wege auf die Gipfel um die Pforzheimer Hütte auf kennen:   Zwieselbacher Rosskogel (3080 m, 7,5 km Weg, 14932 Schritte, 1614 Hm)) und Haidenspitze (2975 m, 6,7 km Weg, 13 657 Schritte, 1482 Hm) sowie über den Gleirschferner fast bis zur Rosskarscharte (3053 m, 11,6 km Weg, 20 364 Schritte, 1448 hm), dessen oberer Bereich wegen Blankeis nicht begangen werden konnte. Hier wären Steigeisen nötig gewesen.
Auf dem Gleirschferner, der tatsächlich mehrere kleinere Spalten zeigte, wurde die Firnausbildung sowie der Einsatz des Pickels und das Abbremsen eines Sturzes geübt. Neben den klassischen Hilfsmitteln wie Pickel oder ggf. auch die Stöcke wurde auch auf "Notbehelfsmaßnahmen" eingegangen, da man oft auf einfachen Touren nicht immer die nötige Ausrüstung mitführt. Das Absteigen und Queren von steilen Firnfeldern ist auch auf "einfachen" Touren oft mit hohem Risiko verbunden, wenn der Firn morgens oder nordseitig noch sehr hart ist.  Allerdings war die Verhältnisse in dem doch recht weichen Firn nicht optimal. Eindrucksvoll war aber das Begehen der flachen Gletscherzunge, die Blankeis zeigte, nur mit Bergschuhen ohne Steigeisen.

Am vorletzten Tag konnte hautnah erlebt werden, dass Bergwandern und auch "leichtere" Bergtouren immer mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Beim Übergang vom Westfalenhaus (immerhin ein "schwarz" eingestufter also schwerer Bergweg) war ein Berggeher im Abstieg in der Zischgenscharte im Schutt, das das Eis des Gletschers bedeckt, ausgerutscht und hatte sich den Arm gebrochen. Eine Handy-Verbindung besteht dort nicht und so hatte sich der Verletzte auf den Weg bis zur Talstation des Materialliftes gemacht, während seine Begleiter von der Pforzheimer Hütte aus die Bergrettung alarmierten und ein Rettungshubschrauber den Verletzten dann aufnahm und nach Hall ins zuständige Bezirkskrankenhaus flog.

Nach sieben lehrreichen und harmonischen Bergtagen in den insgesamt mit 88 030 Schritten 52,2 km zurückgelegt und 8560 Höhenmeter im Auf- und Abstieg ohne Verletzungen bewältigt wurden, fühlten sich alle Teilnehmer nun fit selbständig sichere Bergtouren durchzuführen.  
Ein herzliches "Dankeschön" sei dem gesamten Hüttenteam ausgesprochen, Ingrid, Ajub, Fabi und Martin, die uns trotz an allen Tagen voll belegter Hütte bestens versorgten, denen nichts Zuviel war und immer ein freundliches Lächeln zeigten.

Christoph Senger

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11. Partnerschaftstour der Sektion Pforzheim führte 2016 in die Brenta

Tour der Partnerstädte Gernika, Vicenza und Pforzheim

Im Jubiläumsjahr der Sektion Pforzheim, die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum und das 90-jährige Bestehen der Pforzheimer Hütte im Sellrainer Gleierschtal feiert, wurde die 11. Partnerschaftstour  der Sektion mit den Bergfreunden aus den Partnerstädten Gernika und Vicenza  vom 8. bis 12.07.2016 von der Sektion Vicenza des CAI organisiert.

An der gemeinsamen Bergfahrt, bei der neben den  Bergerlebnissen auch der gelebte  europäische Partnerschaftsgedanke im Vordergrund stand, nahmen 47 Personen teil, 16 aus Gernika, 17 aus Vicenza und 14 Mitglieder der Sektion Pforzheim.

In San Lorenzo in Banale, bei Molveno in der Provinz Trento/Italien nördlich vom Gardasee war der Ausgangspunkt der Bergfahrt. Groß war die Freude über das Wiedersehen, haben sich doch in den Jahre unter den Teilnehmern doch viele Freundschaften entwickelt und „Neue“ wurden problemlos aufgenommen und integriert. Von dort aus stieg man bei schwülen und schweißtreibenen Temperaturen steil 1400 Höhenmeter bergauf zum Rifugio al Cacciatore (1821m).

In den nächsten Tagen wurden zwei Gruppen gebildet, um entsprechend den persönlichen Wünschen und Neigungen für jeden erlebnisreiche Touren anzubieten.

Eine Gruppe wählte die Touren über die fordernden Klettersteige der Brenta wie die Ferrata O. De Tassis, den Sentiero Benini und die Via delle Bocchette Centrale. Da noch reichlich Altschnee in den Felsrinnen lag, war nicht nur große Vorsicht geboten, an einigen kritische Stellen mussten eigene Seilversicherungen eingerichtet werden.

Leider zeigte die Brenta an allen Tagen ihr typisches Wetter, nach einem sonnigen Morgen zogen gegen Mittag von Süden Wolken auf und hüllten etwa  ab 12.00 h die Berge der „wilden Brenta“ in dichten Nebel ein, und verhinderten so die Aussicht.

Leider öffnete der Himmel mehrfach seine Schleusen und kräftige Gewittergüsse durchnässten die Teilnehmer. Doch damit war wenigstens auch bei den Wetterverhältnissen wieder Parität hergestellt, denn bei mehreren von der Sektion Pforzheim organisierten Bergfahrten (Zugspitze und Watzmann)  verhinderte das schlechte Regenwetter die geplanten Gipfelbesteigungen.

Die zweite Gruppe wählte auf den Wegen zur nächsten Hütte überwiegend Wanderwege, bei denen keine Klettersteige oder Kletterpassagen zu bewältigen waren.

Abends traf man sich dann nach anstrengenden 10 -12 Tourenstunden immer auf den weiteren Hütten im Tourenverlauf: Rifugio Brentei (2120 m), Rifugio Graffer (2261 m), Rifugio Croz dell Altissimo (1500 m) und dem Rifugio Selvata (1630 m). Hier musste getrennt übernachtet werden, da keine der beiden letzten Hütten 47 Personen allein aufnehmen konnten.

Bei einem Abschlussessen in Molveno konnte nach dem Austausch der Gastgeschenke  der Begriff „Extrem“ als Fazit der 11. Partnerschaftstour gezogen werden: Wege extrem steil, ausgesetzt und weit, bergsteigerischen Anforderungen extrem schwer, Hütten, Verpflegung  und Organisation unserer Bergfreunde aus Vicenza extrem gut, wie insgesamt die ganze 11. Tour der alpinen Vereine aus Gernika, Vicenza und Pforzheim.

Im nächsten Jahr liegt die Organisation bei der Sektion Pforzheim. Wir freuen uns schon unseren Bergfreunden die renovierte Pforzheimer Hütte vorzustellen.


1. Jubiläumstour 2016

Zur Alpenrosenblühte auf die Pforzheimer Hütte.

Die 1. Jubiläumstour der Sektion Pforzheim führte zur Zeit der Alpenrosenblüte zur Pforzheimer Hütte vom 25. bis 29.6.2016 

In diesem Jahr hat unsere Sektion einen zweifachen Grund zum Feiern. Zum einen besteht die Sektion seit 125 Jahren und unsere Pforzheimer Hütte, vormals „Neue Pforzheimer Hütte“ genannt, wurde 90 Jahre jung.

Aus diesem Grund wollte die Gruppe Bergsteigen im Jubiläumsjahr möglichst vielen Sektionsmitgliedern, aber auch  -noch- Nichtmitgliedern im Deutschen Alpenverein zur Zeit der Alpenrosenblüte im Sellrainer Gleierschtal mit Standort unserer Pforzheimer Hütte genussvolle Bergtouren anbieten.

Es fanden sich immerhin 16 Bergfreunde/innen, die sich zu der 1. Jubiläumstour anmeldeten und auch daran teilnahmen. 

Mit PKW´s fuhren wir nach St. Sigmund im Sellraintal. Bei noch strahlendem Sonnenschein begann der Aufstieg zur Pforzheimer Hütte. Die geöffnete Gleiersch Alm lud zu einer kurzen Rast und Stärkung ein, bevor aufziehende Wolken zur Eile mahnten. Die meisten kamen trocken auf der Hütte an, ein Regenguss erfrischte die etwas Langsameren.

Das bekannte fürstliche Abendessen entschädigte für die Aufstiegsmühen und die Schlechtwetterprognose für den nächsten Tag.

Dichter Nebel umhüllte am Sonntagmorgen die Hütte, obwohl der Hüttenhahn Hugo bereits um 05.00 h mit langanhaltendem lauten Krähen alle geweckt hatte und eigentlich damit für schönes Wetter sorgen wollte. 

Nach dem schmackhaften Frühstücksbuffet war Geduld gefragt, bevor nach einer guten Stunde Wartezeit dann doch das Signal zum Aufbruch zur ersten Tour kam. Eine Gruppe, die dem Wetter nicht traute, hatte sich eine kürzere Wanderung zu den Seen vorgenommen. Eine zweite Gruppe, trotz Nebel und leichtem Nieselregen stieg zur Lampsenspitze auf. Leider war nur kurz zu sehen, dass über den Wolken/dem Nebel sich tatsächlich blauer Himmel befand.

Eine kleine Weile währte der Aufenthalt am Gipfel und auf dem Rückweg duschte ein kräftiger Regen- und Graupelschauer die Bergwanderer. Zum Glück bietet unsere Hütte in allen Bereichen optimalen „Hüttenkomfort“ und so waren tags drauf die nassen Schuhe und Bekleidung wieder trocken. 

Über zahlreiche, noch vorhandene Schneefelder, wagten wir dann am Montag den Aufstieg zum Samerschlag, dem Hausberg unserer Pforzheimer Hütte. Alternativ unternahm eine zweite Gruppe eine Rundwanderung.

Abends war angesichts der Fußball-EM freundlicherweise „public viewing“ von unserer Hüttenwirtin Ingrid  ermöglicht worden. Sie stellte ihren Fernseher zu Verfügung. So kamen alle Fußballfreunde auf ihre Kosten. Ein „Zirbengeist“ von Bruno fand den Beifall aller und hob die Stimmung. Für Martin (unser slowakischer Mitarbeiter vom Hüttenteam) bekam drei Zirbengeiste zum Trost (für jedes Tor einen). 

Endlich Sonne und blauer Himmel, so zeigte sich der Dienstagmorgen. Rasch wurde gefrühstückt und um 08.30 h machten sich alle auf den Weg zur Haidenspitze. Im Gipfelhang lag noch reichlich Schnee, doch die weichen Schneefelder konnten problemlos überquert werden. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast mit guter Fernsicht bei blauem Himmel lockten dann doch Apfelstrudel, Hängematte und Liegestuhl auf der Hütte. Nach den nebeligen Tagen zuvor wurde die warme Sonne auf der Terrasse mit den neuen gespendeten Bänken und Tischen genossen.
Leider ging nun die erste Jubiläumstour zu Ende.  Eine reizvolle Wanderung über die Seen in Richtung Rosskarscharte über „Stock und Stein sowie Schnee“ war eine gelungene Abschlusswanderung. Die zweite Gruppe hatte sich den Samerschlag bei Sonnenschein als Ziel ausgesucht und konnte nochmals einen herrlichen Gipfelrundblick genießen.

Nach einer abschließenden Einkehr in der Pforzheimer Hütte hieß es nun Abschied zu nehmen. Vor allem von dem Hüttenteam, dass uns alle bestens ver- und umsorgte.

Obwohl nun schon wieder vermehrt Wolken aufzogen kamen alle trocken auf dem Parkplatz Gleierschtal an und wir fuhren nach erfüllten Tourentagen mit vielen schönen menschlichen Begegnungen und Bergerlebnissen zufrieden und ohne Blessuren zurück nach Hause.


Pyrenäen 2015

Tour durch den Nationalpark Panticosa mit Besteigung des Vignemale 3.298 m und Petit Vignemale 3.032 m sowie einiger Gipfel auf dem Weg durch die mittleren Pyrenäen.

Sonne, Regen, schöne Seen, wilde Gebirgsbäche und ausichtsreiche Gipfel. Alles war dabei.
Organisiert durch unsere Bergfreund vom Goi-Zale Mendi taldea Gernika sind wir 5 Tage im Natioalpark Panticosa unterwegs gewesen.

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Sellrainer Hüttenrunde im Winter

Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so Nah.

Die beliebte Sellrainer Hüttenrunde ist im Winter ein besonderes Erlebnis. Mit Schneeschuhen geht es auf mittelschweren - schweren Routen in acht Tagen durch die Sellrainer Berge. Etwa eine halbe Autostunde von Innsbruck und ca. 1 - 1,5 Stunden von den großen Städten des Alpenvorlandes entfernt befinden sich die Berge des Sellraintales. Sie werden begrenzt vom Inntal im Norden, dem Ötztal im Westen und dem Wipp- und Stubaital im Osten. Im Süden sorgen die Stubaier- und Ötztäler Alpen für eine prächtige Kulisse.

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Bergfahrten der letzten Jahre


- Ötztaler Alpen (Hochjochhospiz, Brandenburger Haus mit Weißkugel, Fluchtkogel)
- Sextener-Dolomiten (Bonacossa-Weg, Alpini-Weg, Aldo Roghell)
- Klettersteige der Tofana-Gruppe (Giovanni Lipella, Tofana di Rozes;
- Guiseppe Olivieri, Aglio; Tofanna di Mezzo, Via Tomaselli)

Immer ein emotionales Highlight die alljährliche Partnerschaftstour mit den Bergfreunden aus den Pforzheimer Partnerstädten Gernika-Lumo, Baskenland und Vicenza, Italien.

- 2005 Große Friedenswanderung vom Pforzheim nach Gernika-Lumo
- 2006 Tour zum Gran Paradiso mit unseren Freunden aus Gernika
- 2007 in der Gruppo del Cadini und Sextner Dolomiten mit unseren neuen Freunden aus Vicenza
- 2008 Pforzheim, Pforzheimer Hütte und durch den Sellrain und Stubaier Alpen
- 2009 Gernika, Nationalpark de Ordesa, Pyrenäen (Monte Perdido, Bréche de Roland)
- 2010 Dolomiten (Rosengarten, Kesselkogel, Langkofel, Plattkofel, Marmolada-Westgrat/Klettersteig)
- 2011 Wettersteingebirge (Alpspitze über Via Ferrata, Zugspitze über Höllental-Klettersteig sowie über Reintal)
- 2012 Picos de Europa/Spanien
- 2013 Sextener Dolomiten: Dolomitenhöhenweg Nr. 1 (Pragser Wildsee - Falzarego-Pass)
- 2014 Watzmann/Königsee
- 2015 Nationalpark Pyrenäen